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Begegnungen mit interessanten und berührenden Menschen und immer wieder neue Einsichten und Gedanken jenseits des Tagesjournalismus.
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Marco Wanda - Langversion
Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.
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Marco Wanda - Sänger, Bandleader und Autor
Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.
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Bernhard Pörksen - Langversion
"Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.
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Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler
"Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.
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Yoko Tawada, Schriftstellerin und Sprachkünstlerin
Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein. Wer sich in eines von Tawadas Büchern begibt, begibt sich in eine Welt, in der alles möglich ist: Da wird eine Liebesgeschichte aus der Perspektive von Gegenständen erzählt; eine Frau verwandelt sich in ein Schuppentier, reist durch Traumsequenzen und verliert ihre Zunge; oder drei Eisbären aus drei Generationen erzählen ihre Geschichte von Emigration und Wanderschaft, der berühmteste von ihnen der Berliner Zoobär Knut. Mit viel Humor und genauem Blick, leichtfüßig kommen Tawadas Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele oder Theaterstücke daher, und behandeln doch gewichtige Themen wie Fremdheit, Identität, Sprache oder die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, reiste in jungen Jahren mit der Transsibirischen Eisbahn nach Europa und blieb. Erst in Hamburg, dann in Berlin. Dort hat sie Judith Brandner, selbst Japanologin, zum Gespräch getroffen
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Barbara Horejs, Archäologin
"Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.
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Barbara Horejs, Archäologin - Langversion
"Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.
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Ali Vaez, Iran-Experte - Originalversion
„Der Iran ist am Boden, aber er ist nicht außer Gefecht.“ Das sagt Ali Vaez, Senior Berater und Iran-Projektleiter der International Crisis Group. Ali Vaez wurde im Iran geboren, wenige Jahre nach der Islamischen Revolution. Er hat im Westen Technik und Atomphysik, später internationale Beziehungen studiert. Vaez war maßgeblich an der Brückenbildung zwischen dem Iran und vor allem den USA im Rahmen des Atomabkommens aus dem Jahr 2015 beteiligt. Ali Vaez lebt in der Schweiz, arbeitet als Iran-Projektleiter in der International Crisis Group.
Vaez hält es für wahrscheinlich, dass der Krieg zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite, in Bälde wieder aufflammen könnte. Zu Vieles sei ungeklärt nach dem sogenannten "12-Tage Krieg" im Juni 2025, bei dem vor allem iranische Atomanlagen, aber auch andere Infrastruktur und Wohnhäuser von den USA und Israel bombardiert wurden und der Iran Langstreckenraketen auf Israel geschossen hat. -
Ali Vaez, Iran-Experte
„Der Iran ist am Boden, aber er ist nicht außer Gefecht.“ Das sagt Ali Vaez, Senior Berater und Iran-Projektleiter der International Crisis Group. Ali Vaez wurde im Iran geboren, wenige Jahre nach der Islamischen Revolution. Er hat im Westen Technik und Atomphysik, später internationale Beziehungen studiert. Vaez war maßgeblich an der Brückenbildung zwischen dem Iran und vor allem den USA im Rahmen des Atomabkommens aus dem Jahr 2015 beteiligt. Ali Vaez lebt in der Schweiz, arbeitet als Iran-Projektleiter in der International Crisis Group.
Vaez hält es für wahrscheinlich, dass der Krieg zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite, in Bälde wieder aufflammen könnte. Zu Vieles sei ungeklärt nach dem sogenannten "12-Tage Krieg" im Juni 2025, bei dem vor allem iranische Atomanlagen, aber auch andere Infrastruktur und Wohnhäuser von den USA und Israel bombardiert wurden und der Iran Langstreckenraketen auf Israel geschossen hat. -
Katrin Vohland über das NHM
Im Juni 2020 trat die Biologin Katrin Vohland ihre Stelle als wissenschaftliche Geschäftsführerin und Generaldirektorin des Naturhistorischen Museum in Wien an. Der erste Pandemie-Lockdown war gerade zu Ende, weitere sollten folgen, und sie betrafen natürlich auch das Haus am Wiener Ring. Katrin Vohland, Jahrgang 1968, hatte sich nach Arbeiten zum Marienkäfer, der Vielfalt von Tausendfüßern oder der Artenbildung im Amazonasgebiet zuletzt intensiv mit Bürgerwissenschaften und Wissenschaftskommunikation beschäftigt, als sie ihre Arbeit am Museum begann - und einige Zeit ein versperrtes, besucherleeres Haus zu verantworten hatte. In dieser Zeit begannen Überlegungen zu Umbauten.
Das NHM ist eines der größten Naturmuseen der Welt und beherbergt geschätzte 30 Millionen Sammlungsobjekte. Manche davon waren im Lauf der Zeit ebenso umstritten wie ihre Präsentation, man denke nur an die Reihen von Totenschädeln aus verschiedensten Weltgegenden oder den "Rassesaal". Birgit Dalheimer spricht -
Edit Schlaffer, Soziologin und Gründerin "Frauen ohne Grenzen"
Für die Soziologin und Psychoanalytikerin Edit Schlaffer ist sozialwissenschaftliche Forschung kein Selbstzweck, sondern Grundlage und Werkzeug für gesellschaftliche Veränderung. Zwischen 1980 und 2001 leitete sie eine Vielzahl von Studien, die u.a. zur Errichtung der ersten Frauenhäuser führten. Unter dem Eindruck der Terroranschläge in New York im September 2001 gründete sie die Organisation „Frauen ohne Grenzen“, um das Selbstvertrauen von Frauen in marginalisierten Gemeinschaften zu stärken, weiblichen Widerstand gegenüber patriarchaler Bevormundung – wie etwa in Afghanistan – zu unterstützen und politischer, bzw. religiöser Radikalisierung vorzubeugen. Nicht Auseinanderdividieren und Gewalt sind für sie Antworten auf zusehends schwierige gesellschaftliche Verhältnisse, sondern: „Liebe“ – so Edit Schlaffer im Gespräch mit Andreas Obrecht – „Liebe ist eine fantastische Währung. Denn Liebe trennt nicht, sie verbindet immer!“
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Didier Queloz - Originalversion
Die Faszination für die unendlichen Weiten des Alls hat bei ihm schon früh begonnen. Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, für die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 initiierte Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA mit dem Namen CHEOPS. Bei dieser Mission arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz vor kurzem zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum Gespräch getroffen, über ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. Foto: APA-Images / Keystone / MARTIAL TREZZINI
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Didier Queloz über Planeten und Leben im All
Der Astrophysiker und Nobelpreisträger Didier Queloiz im Gespräch mit Birgit Dalheimer.
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Cornelia Richter, Theologin und evangelische Bischöfin in spe
Ab 1. Jänner 2026 steht Cornelia Richter als erste Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Die 54-jährige Theologieprofessorin folgt dem langjährigen Bischof Michael Chalupka nach. Cornelia Richter, geboren 1970 in Bad Ischl und aufgewachsen in Bad Goisern, stammt aus einer evangelischen Pfarrersfamilie. Sie studierte evangelische Theologie und Philosophie in Wien und München. Nach verschiedenen wissenschaftlichen Stationen promovierte sie 2002 an der Universität Marburg summa cum laude. 2010 habilitierte sie sich in Marburg. Von 2012 bis 2020 war sie Professorin für Systematische Theologie und Hermeneutik an der Universität Bonn. Von 2020 bis 2024 war sie Dekanin der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Bonn. Ab 2024 war sie als erste Frau in dieser Position Vorsitzende des Senats der Universität Bonn. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erklärt sie, warum Kirche Zukunft hat.
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Shoura Hashemi, Geschäftsführerin Amnesty International Austria
Seit August 2023 ist Shoura Hashemi Geschäftsführerin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International Österreich. Geboren wurde sie 1982 in Mashad im Iran. Ihre Eltern gehörten zu der Generation iranischer Studierenden, die vom Schah-Regime und Revolution von 1979 bedroht wurden. So gingen sie in den Untergrund, wo 1982 ihre erste Tochter Shoura zur Welt kam. 1988, die zweite Tochter Shifthe war zwei Jahre alt, flüchtete die Familie nach Österreich. Shoura Hashemi studierte Jus und absolvierte die Diplomatische Akademie in Wien. 15 Jahre arbeitete sie im diplomatischen Dienst des Außenministeriums. Im Zuge der Protestbewegung "Frau, Leben, Freiheit" informierte sie in ihrer Freizeit, die österreichische Öffentlichkeit via Social Media. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt sie, warum sie das Außenministerium verlassen hat und Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich wurde und was seither geschah. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 24.10.2025.
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Iin memoriam Daniela Hammer-Tugendhat, Kunsthistorikerin
Am 17. September starb in Wien die Kunsthistorikerin Daniela Hammer-Tugendhat. Aus diesem Grund wiederholen wir ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz im Februar 2016 mit Hammer-Tugendhat geführt hat. Geboren wurde sie am 2. August 1946 in Caracas/Venezuela als fünftes Kind ihrer Eltern Fritz und Grete Tugendhat. Bevor sie 1938 vor dem NS-Regime flüchteten, gaben die beiden beim bereits berühmten Architekten Mies van der Rohe den Bau eines Hauses in Auftrag das 1930 fertiggestellt wurde und bis heute als Meilenstein der Moderne gilt: die Villa Tugendhat in Brünn. Nach der Rückkehr nach Europa studierte Daniela Tugendhat Kunstgeschichte und Archäologie an den Universitäten Bern und Wien. Von 1998 bis Juni 2012 war sie außerordentliche Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Eine Eigenproduktion des ORF, wiederholt am 17.10.2025.
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Didi Drobna, Autorin
„Ostblockherz“ – so heisst das jüngste Buch der aus Bratislava stammenden österreichischen Schriftstellerin Didi Drobna. Sie wurde 1988 in Bratislava geboren, seit 1993 die Hauptstadt und größte Stadt der Slowakischen Republik und nur 80 km von Wien entfernt. Zwischen diesen 80 km lagen bis 1989/90 Welten. Und diese Welten wollten Didi Drobnas Eltern überwinden. Sie eine Absolventin und Lehrerin an der Wirtschaftsuniversität, er ein Flugzeug-Ingenieur. Sie verliessen ihre Heimat, um in Wien, in Österreich eine bessere Zukunft zu finden. Auch wenn der Vater kaum Arbeit fand und die Mutter sich durchkämpfen musste. Didi war drei als sie nach Österreich kam – ohne deutsche Sprache, ohne Großeltern, Cousinen und Cousins. Sie lernte schnell Deutsch und fing im Alter von Sieben Jahren an zu schreiben. Ostblockherz ist ihr vierter Roman und der erste über sich und ihre Integrationsgeschichte. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 9.10.2025.
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Samuel Koch, Schauspieler und Autor
Samuel Koch, Schauspieler, Autor, Redner, Jahrgang 1987, begann bereits mit sechs Jahren als Kunstturner und turnte 17 Jahre lang bei unzähligen Wettkämpfen. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Seit einem Unfall 2010 bei einer "Wetten, dass"-TV Show ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt (Tetraplegiker), beendete dennoch sein Studium mit Diplomabschluss im Juli 2014. Samuel Koch hatte eine Serienrolle bei "Sturm der Liebe" und Nebenrolle im Kinofilm "Honig im Kopf". Koch war bei den diesjährigen Globart-"Tagen der Transformation" in Stift Melk eingeladen und hat dort Peter Turrinis Stück "Endlich Schluss" auf der Bühne gespielt. Im Gespräch mit Johannes Kaup beschreibt er, wie Achtung im Sinne von Selbstachtung gelingen kann. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 26.09.2025.
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Ivette Löcker, Filmemacheirn
Ende August wurde beim Internationalen Filmfestival von Sarajewo der jüngste Film der österreichischen Dokumentarfilmregisseurin Ivette Löcker mit dem "Heart of Sarejewo for Best Documentary Film Award" ausgezeichnet: "Unsere Zeit wird kommen“ dokumentiert die Beziehung eines jungen, sehr unterschiedlichen Paares. Viktoria aus Oberösterreich, die bei einer NGO in Wien arbeitet und Siaka, der aus Gambia stammt. Ein Jahr lang begleitet Ivette Löcker gemeinsam mit ihrem Kameramann Frank Amann das Paar durch seinen Alltag. Löcker, geboren 1970 in Bregenz, wuchs im Salzburger Lungau auf. Sie studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Soziologie. Ab 1998 arbeitete sie als Regieassistentin und Produktionsleiterin. Ihr erster Dokumentarfilm "Marina und Sascha" über zwei russische Kohleschiffer am Baikal See, entstand 2008. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt Ivette Löcker, was für sie einen guten Dokumentarfilm ausmacht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 19.9.25
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Sarah Spiekermann, Wirtschaftsinformatikerin
Sarah Spiekermann-Hoff leitet seit 2009 das Institut für Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Gesellschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Geboren wurde sie 1973 in Düsseldorf. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Passau, Paris, Oxford und Berlin. Nach Jahren in der Hightech-Industrie zog es sie zurück an die Universität. 2007 habilitierte sie sich im Fach Wirtschaftsinformatik an der Humbold Universität zu Berlin. . Sehr früh verstand Spieckermann, dass die Privatheit der Internet-Nutzer eine dringliche Frage ist. Sie prägte den Begriff des "Technik-Paternalismus", der die Bevormundung der Internet-Benutzer beschreibt. Bereits seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich Spiekermann mit "digitaler Ethik“. 2025 zählt sie zu 16 DenkerInnen, die 10 Regeln für die Digitale Welt aufstellen. Was sie genau beinhalten und an wen sie sich richten, darüber spricht Spiekermann-Hoff mit Renata Schmidtkunz. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 12.9.2025
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Herfried Münkler, Politologe
Wenn es um die Einordnung der derzeit so unsicheren und unüberschaubaren weltpolitischen Lage geht, gilt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler als einer der ersten Ansprechpartner im deutschsprachigen Raum. Herfried Münkler, geboren 1951 in Hessen, hat im Lauf seiner wissenschaftlichen Karriere eine Vielzahl von Büchern geschrieben, die sich mit politischer Ideengeschichte, imperialer Macht, Krieg und geopolitischem Wandel befassen. In seinem unlängst erschienenen jüngsten Buch "Macht im Umbruch" reflektiert er die politische Neuordnung der Welt vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, des sich abzeichnenden US-amerikanischen Isolationismus, der handlungspolitischen Defizite der Europäischen Union und der Krise der Demokratie in den europäischen Nationalstaaten. Über das Ende der unipolaren Weltordnung und die Rolle, die Europa in dem neuen Machtgefüge spielen könnte oder müsste, spricht Münkler mit Andreas Obrecht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 5.9.2025.
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Anette Freytag, Landschaftshistorikerin
Anette Freytag, geboren 1971 in Klagenfurt, forscht und lehrt an der Universität Rutgers in New Jersey zur Landschaftsarchitektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und forschte später in der Schweiz. 2011 promovierte sie an der ETH Zürich mit einer Arbeit über das Werk des Schweizer Landschaftsarchitekten Dieter Kienast. Sie war Forschungsleiterin am Institut für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich, bevor sie im Herbst 2016 als Professorin an das Institut für Landschaftsarchitektur der Universität von Rutgers berufen wurde. Seit neun Jahren lebt Freytag mit ihrem Mann, dem Dirigenten Patrick Furrer und ihrer Tochter Flora in der Kleinstadt Highland Park, New Jersey. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz beschreibt Anette Freytag das Zusammenspiel von Natur und Architektur und berichtet, wie das Leben und Forschen im Ausland ihren Blick verändert hat. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 29.8.2025
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Heide Sommer, Autorin und Literaturübersetzerin
Heide Sommer wurde im August 1940 in Berlin als Tochter des Komponisten und Dirigenten Artur und der Klavierlehrerin Emmy Grenz geboren. 1963 begann sie als Sekretärin im Politik-Ressort bei der "Zeit". Dort lernte sie ihren späteren Mann und Herausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit", Theo Sommer kennen, mit dem sie zwei Söhne hat. 1966 arbeitete sie für knapp ein Jahr für den Autor Carl Zuckmayer in der Schweiz. Es folgten Stationen beim Magazin "Spiegel", wo sie als Sekretärin des Chefredakteurs Günter Gaus und des Herausgebers Rudolf Augstein arbeitete. Von 2001 bis 2015 betreute sie den Literaturkritiker Fritz J. Raddatz und parallel von 2006 bis 2009 das Ehepaar Loki und Helmut Schmidt. Aktuell unterstützt die 84-Jährige den ehemaligen Ersten Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Klaus von Dohnanyi. Eine Eigenproduktion des ORF, wiederholt im Rahmen der Sommerreprisen am 22.8.2025.
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Pankaj Mishra, Autor und Journalist
Pankaj Mishra, geboren 1969 in Nordindien, widmet sein Leben dem Verständnis einer immer komplexer werdenden Welt. Er begann früh die kolonialen und postkolonialen Strukturen zu hinterfragen, die seine Heimat und seine Welt prägten. Seit vielen Jahren ist er Literaturkritiker und Autor. In seinem neuen Buch "Die Welt nach Gaza" macht der Autor eine postkoloniale Analyse des Nahostkonflikts, insbesondere des Gaza-Krieges. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erläutert Pankaj Mishra seine Sicht auf den Nahost-Konflikt und die Notwendigkeit einer multiperspektivischen Erzählung. Eine Eigenproduktion des ORF, wiederholt im Rahmen der Sommerreprisen am 28.9.2025.
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Fabian Burstein, Kulturmanager und Autor
Fabian Burstein, geboren 1982 in Wien, studierte Publizistik an der Universität Wien. Seine berufliche Laufbahn führte ihn für über zehn Jahre nach Deutschland. Zuerst leitete er ein Jugendkulturzentrum in Mannheim. Später setzte er als Leiter des Kulturbüros Ludwigshafen und als künstlerischer Leiter und Kurator der Bundesgartenschau 2023 Akzente in der Verbindung von Stadtraum und Kulturpraxis.2025 startete er den Podcast "Bühneneingang", in dem er einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs wirft. Seit Jänner 2025 ist Burstein Intendant des Globart-Vereins, derdie "Tage der Transformation" in Melk veranstaltet. Das Motto 2025: "Achtung - ein Grenzgang zwischen Alarmismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt." Im Gespräch mit Andreas Obrecht erläutert er, warum er Kultur als Möglichkeitsraum sieht. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 21.8.2025.
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Im Gespräch Erica Fischer
Erica Fischer wurde am 1. Januar 1943 im englischen St. Albans geboren. Ihre Eltern waren 1938 aus Österreich nach England geflohen: der Vater als überzeugter Sozialdemokrat, die Mutter, weil sie polnische Jüdin war. 1948 kehrte die Familie samt kleinem Bruder Peter „zurück“ nach Österreich. Dieses „Zurück“ stimmte für den Vater, aber nicht für die Mutter und die Kinder. Ericas Sehnsuchtsort war und blieb England. Ihre große „Erleuchtung“ war die Frauenrechtsbewegung der 1970er Jahre, die auch Österreich erreichte. Fischer wurde zur Mitbegründerin der „AUF“- der „Aktion Unabhängiger Frauen." 1986 zog sie nach Deutschland, zunächst nach Köln, dann 30 Jahre nach Berlin. 1994 erschien ihr in 20 Sprachen übersetztes Buch: „Amée und Jaguar“. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spicht Erica Fischer über die Bedeutung von Identität und Zugehörigkeit. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 14.8.2025.
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Im Gespräch Harald Krassnitzer vom 11. März 2004
Hören Sie ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz im Jahr 2004 mit dem Schauspieler Harald Krassnitzer geführt hat.
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Im Gespräch Harald Krassnitzer
Seit 1999 ermittelt Harald Krassnitzer als Kriminalpolizist Moritz Eisner im österreichischen Tatort. Damit ist ab Ende 2026 Schluss: Er und Adele Neuhauser quittieren den Dienst als TV-Kommissare. Harald Krassnitzer lebt und arbeitet in Deutschland und in Österreich und zählt zu den prominentesten Auslandsösterreichern. Geboren wurde er 1960 in Grödig bei Salzburg. Aufgewachsen ist er in einem sozialdemokratischen Elternhaus. Neben einer Lehre zum Speditionskaufmann absolvierte Krassnitzer seine Schauspielausbildung in Salzburg. Es folgten Engagements in Graz, Wien und Saarbrücken. 1997 gelang ihm mit der Hauptrolle in der TV-Serie "Der Bergdoktor" der Fernsehdurchbruch. Der Liebe wegen zog Krassnitzer nach Deutschland. Die Erinnerung an das Leben mit einer Schwester in Grödig, die Familienurlaube, das Arbeiter-Elternhaus und das Fahrradfahren ist nicht verblichen. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 8.8.2025.
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Im Gespräch Elisabeth Reichart
Generationsübergreifendes Schweigen Sprachlosigkeit, Verdrängen und weiblicher Widerstand sind zentral im Schreiben von Elisabeth Reichart. So auch in der Neuauflage ihres 1988 erschienen Romanes: „Komm über den See“, der nach all den Jahren nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. IElisabeth Reichart, geboren 1953 im oberösterreichischen Steyregg, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Salzburg. In ihrer Dissertation befasste sie sich 1983 mit dem kommunistischen Widerstand im Salzkammergut. Seit 1982 lebt und arbeitet Elisabeth Reichart als freie Autorin in Wien. m Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt Elisabeth Reichart, wie sich Erinnerungskultur verändert, wie Kinder und Enkel der verstorbenen Zeitzeugen deren Aufgabe übernehmen und wie Literatur diese Lücke füllen kann. Eine Eigenproduktion von Ö1, gesendet am 17.7.2025 in den Sommerreprisen.
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Ernst Jandl, Dichter und Schriftsteller
2025 jährt sich der Geburtstag des österreichischen Dichters und Schriftstellers Ernst Jandl zum 100. Mal. Jandl wurde am 1. August 1925 in Wien geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Wien, promovierte und unterrichtete als Deutschprofessor an einem Gymnasium. Ab den frühen 1950er-Jahren veröffentlichte Jandl Gedichte, Hörspiele, Essays und Übersetzungen, darunter Werke der englischsprachigen Lyrik, etwa von Gertrude Stein.Jandl trat auch als Sprecher seiner eigenen Texte auf, oft in Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin Friederike Mayröcker, mit der er in einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft lebte.
Für sein literarisches Werk erhielt Ernst Jandl zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1984 den Georg-Büchner-Preis und 1990 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur. Er starb am 9. Juni 2000 in Wien. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 1.8.2025. -
Friederike Mayröcker, Schriftstellerin
Friederike Mayröcker, Trägerin des großen Staatspreises für Literatur, ausgezeichnet mit dem Trakl-Preis, dem Wildgans-Preis, der Roswitha-Gedenkmedaille und anderen Ehrungen für ihr „in 40 Jahren unbeirrbarer Kontinuität aus Traummaterial, Traumarbeit und Erinnerungsresten der Kindheit hergestelltes poetisches Gesamtwerk. Sie sei, sagt Sigrid Löffler, Österreichs radikalste Dichterin. Eine „unentwegte Avantgardistin“ wurde Friedericke Mayröcker genannt. „Zum Material kann eigentlich alles werden." Mayröcker, geboren 1924 in Wien, schrieb ihre ersten Texte 1939. Leben konnte sie davon lange nicht. Bis zu ihrer dauerhaften Karenzierung im Jahr 1969 arbeitete sie als Lehrerin – so wie auch ihr Lebensgefährte, der 1925 geborene Ernst Jandl. Zum hundertsten Geburtstag von Ernst Jandl wiederholen wir ein Gespräch, das Peter Huemer im Dezember 1988 mit der im Jahr 2021 verstorbenen Dichterin geführt hat. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 31.7.2025.
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Christina Zurbrügg, Schauspielerin, Musikerin und Filmemacherin
1961 geboren, wuchs Christina Zurbrügg im Kiental, im Schweizerischen Berner Oberland auf. Nach der Matura entdeckte sie - während eines einjährigen Aufenthaltes in Chile - ihre Liebe zur spanischen Sprache. In Wien studierte sie Schauspiel und klassischen Gesang und widmete dem Werk des spanischen Dichters Federico García Lorca ihre ersten Musiktheaterproduktionen. Mit ihrer Musikgruppe Café de Chinitas sang sie Lieder aus der Volksmusiksammlung des großen Dichters. Fremdes und Eigenes, Archaisches und Urbanes, Tradition und Moderne sind keine Gegensätze mehr - für Christina Zurbrügg werden sie Teil der künstlerischen Identität. Auf die Spur derselben begibt sich ihr sehr unterhaltsamer Film "Halbzeit". In ihrem letzten Film "Wundersames Kiental", der mehrere Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals erhalten hat, verarbeitet sie historisches Filmmaterial zu einem großartigen Portrait der Heimat. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am
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In memoriam Im Gespräch Claus Peymann
Am 16. Juni 2025 ist der legendäre ehemalige Burgtheater-Chef Claus Peymann gestorben. Aus diesem Grund wiederholen wir ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz am 10. Oktober 2021 mit Peymann im Rahmen einer Matinée im Theater an der Josefstadt in Wien geführt hatte.
Peymann inszenierte damals auf Einladung des Josefstadt-Direktors und freute sich, wieder in Wien arbeiten zu können.
Hören Sie ein wunderbares, witziges, sehr politisches und bezüglich der Strahlkraft des Theaters leidenschaftliches und humorvolles Gespräch.
Eine Eigenproduktion von Ö1, Erstausstrahlung 10. Oktober 2021, wiederholung am 17.7.2025. -
Ann-Marlene Henning, Sexologin, Autorin
Ann-Marlene Henning, geboren 1964 im dänischen Viborg, hat Expertise in vielen Berufsfeldern: Von der Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Aarhus in Dänemark zur Buchhalterin in einer Hamburger Bank, zum Model, zur Studentin der Neuropsychologie an der Universität Hamburg, um schließlich ihren letzten Ausbildungsschritt zu nehmen: den zur Sexologin und Paartherapeutin. Nach fast 40 Jahren in Deutschland zog Henning wieder nach Dänemark, wo sie mit Mann und Hund wohnt. Bekannt wurde Henning, als sie 2012 ihr Buch "Make Love - Ein Aufklärungsbuch" veröffentlichte. Darin schreibt sie, dass erfüllender Sex immer sowohl eine genitale wie auch eine emotionale Komponente habe. Die FAZ lobte den "Anspruch einer achtsamen Erkundung der Sexualität." Ann-Marlene Henning schreibt Bücher, berät Paare und Singles und hält Vorträge über Liebe und Sexualität. Ann-Marlene Henning hat auch einen Podcast mit dem Titel: "Ach komm! Eigenproduktion des ORF, zuletzt gesendet am 5.7.2024.
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Marlene Streeruwitz, Schriftstellerin
Im Rahmen unserer Sommerreprisen wiederholen wir ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz im Oktober 2024 mit der Schriftstellerin Marlene Streeruwitz geführt hat. Menschliche Beziehungen, die von Vertrauen geprägt sind, fühlen sich gut an. Misstrauen hingehen verunsichert - was oder wem kann man glauben oder nicht? In einer Zeit, in der oft von Verschwörungstheorien und Fake-News die Rede ist, schwindet das Vertrauen in Medien, Politik und Wissenschaft. Misstrauen kann aber auch als konstruktive Intervention verstanden werden. Sie erlaubt es, kritische Fragen zu stellen. Marlene Streeruwitz setzte sich in ihrer Festrede bei GLOBART, den Tagen der Transformation, die im Oktober 2024 im Stift Melk stattgefunden haben, mit dem Phänomen "Misstrauen" auseinander. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht sie über die "ungleichen Geschwister" Vertrauen und Misstrauen und inwiefern letzteres Werkzeug einer lebendigen Demokratie sein kann. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 4.7.25.
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Wolfgang Kaleck, Menschenrechtsanwalt
Im Rahmen unserer Sommerreprisen wiederholen wir ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz im Jänner 2025 mit dem Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck geführt hat. Als anwaltlicher Verteidiger des US-amerikanischen Whistleblowers Edward Snowden wurde Kaleck 2014 bekannt. 2007 gründete er mit anderen die in Berlin ansässige gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation „European Center for Constitutional and Human Rights.“ Was Kaleck auszeichnet ist seine transnationale Prozessführung über Europa hinaus. Für seine Arbeit als Menschenrechtsanwalt wurde er mehrfach ausgezeichnet, Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz beschreibt Wolfgang Kaleck den rechtlichen Aspekt der Verteidigung der Menschenrechte und was es braucht, um sie in einer globalen Welt auch global durchzusetzen. Eigenproduktion des ORF, gesendet am 3.7.2025.
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Wolfram Eilenberger, Philosoph und Schriftsteller
Der deutsche Philosoph und Autor Wolfram Eilenberger beschäftigt sich in seinen drei zuletzt erschienen Büchern mit dem Leben und Wirken bedeutender Philosophinnen und Philosophen. Es geht um Strömungen der Philosophie, die bis in unsere Zeit hereinreichen. "Geister der Gegenwart", erschienen 2024, verbindet die Leben und das jeweilige Werk von Theodor Wiesengrund Adorno & Max Horkheimer, Susan Sontag, Michel Foucault und Paul Feyerabend. Wolfram Eilenberger wurde 1972 in Freiburg im Breisgau geboren. Er studierte Philosophie, Psychologie und Romanistik in Heidelberg, Turku und Zürich. Von 2011 bis 2017 war er Gründungschefredakteur des "Philosophie-Magazins" In Kooperation mit den Fresacher Toleranzgesprächen spricht Renata Schmidtkunz mit Eilenberger über die philosophische Erbschaft dieser Denker und reflektiert, warum eine Auseinandersetzung mit den "Geistern der Gegenwart" besonders in unserer Zeit wichtig ist. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 27.6.2025.
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Topsy Küppers - in memoriam
Am 14. Juni ist die Buchautorin, Filmemacherin, Theaterdirektorin außer Dienst und Schauspielerin Topsy Küppers gestorben. Geboren wurde Topsy Küppers 1931 in Aachen. Ihr Traum: die Schauspielerei. Erste Engagements erhielt sie an den Münchener Kammerspielen, am Staatsschauspiel München und beim neuen deutschen Kinofilm der 1950er. 1958 heiratet sie den aus Wien stammenden Komponisten und Kabarettisten Georg Kreisler, die Ehe wurde nach 17 Jahren geschieden. 1976 gründet Küppers ein eigenes Theater in Wien: die FREIE BÜHNE WIEDEN. 25 Jahren lang hält sie erfolgreich die Stellung, die "Prinzipalin" wird "Urwienerin", die Kabarett-Programme schreibt sie größtenteils selbst, jüdische Themen und die Wiederaufführung exilierter Schriftsteller sind ihr ein Herzensanliegen. Daneben macht sie Filme, tritt als Diseuse auf, arbeitet fürs Fernsehen, schreibt Bücher. Bis zum Schluss schrieb und arbeitete sie. Ein Gespräch aus dem Februar 2015. Eine Eigenproduktion des ORF, wiederholt am 20.6.
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Wolfgang Petritsch, Diplomat
Wolfgang Petritsch wurde im August 1947 im zweisprachigen Kärntner Dorf Gleinach geboren. Er ist ausgebildeter Historiker und Germanist und Sozialdemokrat. Von 1977 bis 1983 war er Sekretär und Pressesprecher von Bundeskanzler Bruno. In den 1990er Jahren wurde er österreichischer Botschafter in Belgrad. Im Jahr 1999 übernahm er als EU-Chefverhandler für den Westbalkan eine zentrale Rolle bei den Friedensverhandlungen von Rambouillet zur Lösung des Kosovo-Konflikts. Von 1999 bis 2002 war er Hoher Repräsentant der internationalen Gemeinschaft für Bosnien und Herzegowina - verantwortlich für die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens. Heute ist Wolfgang Petritsch Präsident der Österreichischen Marshallplan Stiftung sowie des Österreichischen Instituts für Internationale Politik. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt Wolfgang Petritsch von seinen Erfahrungen als Krisenvermittler und darüber, welche Rolle Österreich und Europa in einer sich neu ordnenden Welt einnehmen können.
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Gabriella Hauch und Carina Altreiter, 100 Jahre AK-Frauenabteilung
"Gleicher Lohn für gleiche Leistung!" - das war die zentrale Forderung der ersten Leiterin des Frauenreferats der Arbeiterkammer, Dr.in Käthe Leichter. Vor 100 Jahren, im Sommer 1925, übernahm die 1895 als Käthe Pick in Wien geborene Sozialwissenschafterin die Abteilung und begann, in bahnbrechenden Forschungsprojekten die Arbeits- und Lebensumstände von Frauen zu erforschen. Der Bogen ihrer umfassenden Forschungsperspektive kann bis in unsere heutige Zeit gespannt werden und ist - bedauernswerterweise - immer noch aktuell. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz analysieren die Historikerin Gabriella Hauch und die Soziologin Carina Altreiter das Erbe Käthe Leichters und die Bedeutung ihrer Arbeit für die Geschichte der Frauen in Österreich. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 6.6.2026.
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Chris Lohner, Moderatorin, Schauspielerin und Autorin
Chris Lohner ist als Moderatorin und Schauspielerin in zahlreichen TV- und Filmproduktionen bekannt, von eigenen Bühnen- und Kabarettauftritten oder etwa aus der legendären Krimiserie "Kottan" -, oder indirekt als Journalistin und Buch-Autorin. In jungen Jahren finanzierte sich Chris Lohner, die 1943 in Wien geboren wurde, ihre Schauspielausbildung als Fotomodell in Italien, Frankreich, der Schweiz und in Deutschland und wurde ab 1973 als Sprecherin und Moderatorin in diversen ORF-Sendungen eingesetzt. Ihr Bühnendebüt erfolgte 1994 mit dem humorvollen Stück "Ein flotter Zweier". Seither spielte sie eine ganze Reihe Solo- und Zweipersonenprogramme, etwa mit Erwin Steinhauer. Über ein Leben zwischen Starruhm und humanitärem Engagement spricht Andreas Obrecht mit Chris Lohner. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 30.5.2025.
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Matthias Wüthrich und Andreas Losch, Theologen
is in die frühe Neuzeit war klar: Der religiöse Himmel und der naturwissenschaftliche Himmel sind eins. Doch mit der Aufklärung drängen die Naturwissenschaften den religiösen Himmel von an den Rand. Wie klar ist die Trennung heute? Und was bedeutet die Erforschung und Nutzung des Weltalls für Theologie und Menschheit? Mit diesen Fragen befassen sich die Theologen Andreas Losch und Matthias Wüthrich in ihrer Forschung. Beide sind Mitglied des Mitglied des Space Hub der Universität Zürich, wo sie sich mit Fragen nach außerirdischem Leben und der Bedeutung des Himmels aus theologischer Perspektive auseinandersetzen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz sprechen die beiden Forscher über die Suche nach Leben im Weltall und die theologische Bedeutung des Himmels. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 22.5.2025.
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Milo Rau, Intendant der Wiener Festwochen
Milo Rau wurde er 1977 in Bern geboren. Mit 20 Jahren ging er auf große Reisen und schrieb Reportagen über den mexikanischen Bundesstaat Chiapas und Kuba. Drei Jahre später war er als Autor für die "Neue Zürcher Zeitung" tätig. Rau studierte Soziologie, Germanistik und Romanistik in Paris, Zürich und Berlin. Seit 2002 ist er ein Vielschreiber von Theaterstücken und Büchern und ein Filmemacher, der bei großen Festivals und in vielen Ländern gespielt wird. Seit 2023 ist er Intendant der Wiener Festwochen und erfüllt in dieser Funktion die wichtigste Eigenschaft, ein Cross-Over-Festival mit radikaler gesellschaftspolitischer Wirkung zu sein. In seinem ersten Jahr als Intendant rief er 2024 die "Freie Republik Wien" aus. Auch 2025 bleibt er diesem Motto treu: Im Zeitalter der multiplen Krisen bringt Rau die Liebe ins Spiel. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erklärt er, dass unsere Welt nur durch Liebe geheilt werden kann. Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 16.5.2025.
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Anja Salomonowitz, Filmemacherin
Ein Buch wie ein Film - mit Dialogen, die auf echten Gesprächen basieren: Filmemacherin Anja Salomonowitz hat mit "Zu mir oder zu dir" ein Buch geschrieben über Menschen, die ihre Erfahrungen auf Datingplattformen teilen. Ein Buch wie ein Film - mit Dialogen, die auf echten Gesprächen basieren: Filmemacherin Anja Salomonowitz hat mit "Zu mir oder zu dir" ein Buch geschrieben über Menschen, die ihre Erfahrungen auf Datingplattformen teilen. Anja Salomonowitz wurde am 12. November 1976 in Wien geboren. Sie studierte Film in Wien und Berlin. Im Gespräch mit Natasa Konopitzky erzählt Anja Salomonowitz von den Schnittstellen zwischen Literatur und Film, über ihre Liebe zu Drehbüchern und warum ihre Dokumentationen, wie Spielfilme und ihre Spielfilme wie Dokumentationen gedreht werden.
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Elisabeth Reichart, Autorin
Generationsübergreifendes Schweigen Sprachlosigkeit, Verdrängen und weiblicher Widerstand sind zentral im Schreiben von Elisabeth Reichart. So auch in der Neuauflage ihres 1988 erschienen Romanes: "Komm über den See", der nach all den Jahren nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. IElisabeth Reichart, geboren 1953 im oberösterreichischen Steyregg, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Salzburg. In ihrer Dissertation befasste sie sich 1983 mit dem kommunistischen Widerstand im Salzkammergut. Seit 1982 lebt und arbeitet Elisabeth Reichart als freie Autorin in Wien. m Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt Elisabeth Reichart, wie sich Erinnerungskultur verändert, wie Kinder und Enkel der verstorbenen Zeitzeugen deren Aufgabe übernehmen und wie Literatur diese Lücke füllen kann. Eine Eigenproduktion von Ö1, gesendet am 2.5.2025.
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Elke Heidenreich, Autorin
Die Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Journalistin und Moderatorin Elke Heidenreich hat zig Bestseller geschrieben und im Hörfunk und Fernsehen Talk-Shows gestaltet. Elke Heidenreich feierte im Mai 2024 ihren 81. Geburtstag mit dem berührenden Buch "Altern". Sie beschreibt mit der ganzen Intensität ihrer reichhaltigen Lebenserfahrung das Altwerden als erfüllte Phase der Selbstreflexion und des Glücks. Im Alter tragen wir die Konsequenz für alles, was in unserem Leben geschehen ist, aber mit ihm kommt auch Gelassenheit und tiefe innere Freude - sofern wir das zulassen und einigermaßen gesund bleiben. "Das meiste ist vollkommen unwichtig", sagt sie im Gespräch mit Andreas Obrecht, "man sollte einfach atmen und dankbar sein!" Diese Sendung wurde erstmals am 17.4.2025 auf Ö1 ausgestrahlt.
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Reinhard Tötschinger, Autor und Filmemacher
Reinhard Tötschinger schreibt Theaterstücke, Erzählungen, realisiert Dokumentarfilme und hat 2021 mit "Rochade" seinen ersten Roman vorgelegt. Letztes Jahr folgte der zweite Roman mit dem Titel "Entrée", in dem der Protagonist in die versunkene alte Welt der Zirkuskunst reist, aber auch mit der belasteten Vergangenheit seines Heimatdorfes konfrontiert wird, in dem sich einst das größte Kriegsgefangenenlager des Deutschen Reichs befand. Reinhard Tötschinger hat dazu den essayistischen Dokumentarfilm "Ort ohne Erinnerung - Kaisersteinbruch, die verschwundene Geschichte" gedreht, der im Frühjahr ins Kino kommt. Im Gespräch mit Andreas Obrecht erklärt Tötschinger, wie ihn die 1968er Jahre geprägt und sein Interesse an Sprache und die Beobachtung von Mustern, Wiederholungen und Kreisläufen in seinen künstlerischen Arbeiten beeinflusst haben. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 18.4.2025.
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Irène Heidelberger-Leonard, Germanistin und Autorin
Iréne Heidelberger-Leonard, geboren 1944 in Frankreich, hat sich im Verfassen von Biografien einen Namen gemacht. So hat sie zum österreichischen Schriftsteller und Widerstandskämpfer Jean Améry geforscht und 2009 das Buch "Jean Améry. Revolte und Resignation" geschrieben. Außerdem gab sie eine neunbändige Ausgabe seiner gesammelten Werke heraus. 2015 erschien ihre Biografie des ungarisch-jüdischen Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Imre Kertész. Außerdem forschte sie zu Günter Grass, Alfred Andersch, Ruth Klüger, Jurek Becker, Peter Weiss, Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann und W.G. Sebald. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz skizziert Iréne Heidelberger-Leonard, inwiefern Biografien von Autoren und Autorinnen den Zugang zu ihren literarischen Werken erleichtern, welche Emotionen sie bei der Biografiearbeit hat und was sich aus Biografien für die Gegenwart ablesen lässt. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 28.3.2025.
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Wolfgang Merkel, Politologe
In einer Zeit, in der Demokratie weltweit unter Druck steht, untersucht der Demokratieforscher Wolfgang Merkel politische Systeme und analysiert sie hinsichtlich ihrer Zerbrechlichkeit und Resilienz. Eine Leitfrage ist: Was passiert, wenn die fundierten Werte einer Demokratie ins Wanken geraten? Gründe dafür sind die vielen Krisen der Gegenwart: Klimawandel, Pandemie, Migration, Kriege und entgrenzter Kapitalismus. Wolfgang Merkel, geboren 1952 im bayrischen Hof an der Saale, beschreibt in seinem Buch "Im Zwielicht", dass demokratische Institutionen durch populistische Bewegungen und wachsende Polarisierung bedroht werden.Demokratien hätten aber auch Widerstandskraft und die Fähigkeit zur Selbstkorrektur. Die Voraussetzung ist aber ein verantwortungsvoller Umgang damit. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet auf Ö1 am 27.3.2025.
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In memoriam Christine de Grancy, Fotografin
"Eine Geschichtenretterin möchte ich sie nennen, berufen, den schönen und schrecklichen Augenblicken Dauer zu verleihen. Ihre Lichtbilder sind betroffen machende Glücksfälle aus dem geheimnisvollen Revier der unsentimentalen Kunst." So spricht André Helle über Christine de Grancy. Geboren 1942 in Brünn, kam sie mit 21 Jahren nach Wien, um als Grafikerin und Art-Direktorin in Werbeagenturen zu arbeiten. Bis sie für sich die Fotografie in Schwarz-Weiss entdeckte. Seither ist sie eine Weltreisende - im geografischen wie im seelischen Sinne. Für Menschen, die sie fotografiert, nimmt sie sich Zeit. Denn das Leben anderer verlange, dass man sie respektvoll behandle, sagt de Grancy. Mit ihren Fotografien kommt sie Menschen nahe, ohne ihnen zu nahe zu treten. Was sie alles in diesen Jahren des Reisen und Mitfühlens als wesentlich erkannt hat, erzählte sie Renata Schmidtkunz am 17. März 2016. Am 20. März 2025 ist sie unerwartet verstorben. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 21.3.2025.
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Im Gespräch Francesca Albanese, UN Sonderbotschafterin
Eigentlich kommt Francesca Albanese, geboren 1977 in der italienischen Region Kampanien, aus der Wissenschaft. Sie studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Menschenrechte und Internationale Migration an den Universitäten von Pisa, London, Rotterdam, Amsterdam und Washington DC. Seit vielen Jahren unterrichtet sie regelmäßig an europäischen und arabischen Universitäten internationales Recht und spricht über erzwungene Vertreibung, besonders in Palästina und den besetzen Gebieten. Viele Jahre arbeitete sie als Menschenrechtsexpertin für die Vereinten Nationen für den Hohen Kommissar für Menschenrechte und das Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten. Außerdem als Beraterin für nationale Regierungen und zivilgesellschaftliche Akteure im Nahen Osten, Nord-Afrika, sowie im Pazifischen Raum. In allem, was Francesca Albanese tut, geht es ihr um eine Sache: um die Einhaltung der universellen Menschenrechte. Teil des zeit- und kulturhistorischen Archivs von oe1.ORF.at.