Sternzeit
Jeden Tag eine Geschichte aus den Weiten des Universums. Ist das eine Supernova oder der Mars? Warum toben Stürme auf der Venus? Was war vor dem Urknall? Die Sternzeit streift durch kosmische Nebel, Galaxien, Mythen, Raumfahrt und Astrophysik.
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Alle Episoden
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Raumsonden - Helios 2, die Garnrolle für die Sonnenforschung
Die beiden deutsch-amerikanischen Helios-Sonden waren Pioniere der Sonnenforschung. Sie kamen ihr bis zu 40 Millionen Kilometer nah und hielten der Hitze stand – dieser Rekord wurde erst über 40 Jahre später gebrochen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kalenderreform - Neujahr wie zu Caesars Zeiten
Vor zwei Wochen haben wir das neue Jahr begrüßt. Heute ist aber schon wieder Neujahr. Jedenfalls nach dem von Julius Caesar eingeführten julianischen Kalender. Der galt bis zur Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. im Jahr 1582. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Karl Schwarzschild - Die Entdeckung der Schwarzen Löcher
Astrophysiker Karl Schwarzschild zog in den Ersten Weltkrieg. Er verfasste epochale Werke zur Allgemeinen Relativitätstheorie und der Existenz von Schwarzen Löchern. Von der Front kehrte er als Invalide zurück und verstarb an einer Hauterkrankung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Frederik X. - Tycho Brahe, Frederik und das himmlische Königreich
Seit zwei Jahren ist Frederik X. König von Dänemark. Er ist an Wissenschaft interessiert, hat aber in Bezug auf die Sternenkunde noch Nachholbedarf – jedenfalls verglichen mit einem seiner Vorgänger. Denn der förderte einst besonders Tycho Brahe. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Raketenpionier - Sergej Koroljow und die geniale Konstruktion der Sojus
Zum Kalten Krieg der 1950er- und 1960er-Jahre gehörte der Wettlauf ins All. Der US-Raketenpionier Wernher von Braun wurde dabei zu einem Popstar. Sein sowjetischer Gegenspieler, Sergej Koroljow, blieb ein Phantom. Das änderte sich erst mit seinem Tod. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Militär-Projekt - Mond und Planeten in der Radarfalle
Vor 80 Jahren rauschten die ersten Radarpulse zum Mond – zweieinhalb Sekunden später war das Echo zu empfangen. Dieser Beginn der Radarastronomie gelang dem Fernmeldecorps der US-Armee. Militärisch war das Projekt allerdings eine Enttäuschung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Opposition im All - Jupiter, der Riesenplanet mit revolutionären Monden
Morgen zieht die Erde genau zwischen dem Planeten Jupiter und der Sonne hindurch. Von Jupiter aus gesehen wandert die Erde als winziger dunkler Punkt vor der Sonne entlang. Jupiter ist jetzt so gut zu sehen wie seit einem Jahr nicht mehr. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Dual Use im Weltall - Die Raumfahrt und das Militär
Die Weltraumfahrt begann einst mit dem militärischen Streben nach Waffen und Aufklärung im All. Die wissenschaftliche Nutzung mit Mond- und Planetensonden kam später. Etliche Missionen, etwa zur Erdbeobachtung, sind zivil und militärisch zu nutzen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
ESA-Astronauten - Mondlandung in Bückeburg
Vier ESA-Astronauten haben kürzlich ein Hubschrauber-Training bei der Bundeswehr abgeschlossen. Dabei ging es darum, das Landen auf der Mondoberfläche zu üben. Doch wann jemand aus Europa auf dem Mond stehen wird, ist völlig offen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Foucaultsches Pendel - Und sie dreht sich doch!
Unsere Erde ist eine Kugel, die sich in knapp 24 Stunden um die eigene Achse dreht. Heute eine Binsenweisheit, aber über Jahrtausende galt diese Bewegung als unvorstellbar. Doch der Physiker Léon Foucault bewies 1851 die Rotation der Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Funksignale - Venus und Mars im Funkloch
Unsere Nachbarplaneten stehen derzeit genau in Richtung Sonne am Himmel. Venus und Mars sind nachts nicht zu sehen. Funkkontakt zu den Sonden ist nicht möglich: Die Signale laufen durch die geladenen Außenbereiche der Sonne und werden stark gestört. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Joel Metcalf - Theologe, Linsenschleifer und Kometenentdecker
Joel Metcalf ist vor allem als Wiederentdecker des Kometen Brorsen-Metcalf bekannt. Doch der Amateurastronom hat noch weit mehr für die Himmelsforschung geleistet. Er baute sogar Instrumente für das Observatorium der Harvard-Universität. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Erdrotation - Unser Planet ganz dicht an der Sonne
Wir leben auf einem Karussell, denn im Kosmos steht nichts still. Heute gegen 18 Uhr zieht unsere Erde durch den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. Dann trennen unseren Planeten "nur" noch gut 147 Millionen Kilometer von der Sonne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Raumfahrt - Es gibt Astronauten und Kosmonauten, aber keine Taikonauten
Immer wieder gibt es Verwirrung, ob Astronauten oder Kosmonauten in der Umlaufbahn sind. Denn die Bezeichnung für Raumfahrer ist je nach Kulturkreis unterschiedlich. Bei Chinesen im All ist in westlichen Medien fälschlich von "Taikonauten" die Rede. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternenhimmel 2026 - Sonnenfinsternis und Planetentreffen
Astronomischer Höhepunkt 2026 ist die totale Sonnenfinsternis im August: Von Mitteleuropa aus werden gut 90 Prozent der Sonnenscheibe bedeckt. Dazu zwei Planetentreffen: Im Juni treffen sich Venus und Jupiter, im November überholt Mars den Jupiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Von Merkur bis Uranus - Neujahr in der Umlaufbahn
Die Länge eines Jahres – gut 365 Tage – ist astronomisch vorgegeben. Völlig willkürlich ist dagegen der Neujahrstermin. Der hat keinen Bezug zum Kosmos. Auf der ISS geht es zum Jahreswechsel rund 15-mal hin und her zwischen 2025 und 2026. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Planeten - Die kurzen und langen Jahre im Sonnensystem
Wundern auch Sie sich, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist? Wer es etwas gemächlicher haben will, könnte zum Mars auswandern. Dort dauert ein Jahr fast doppelt so lange wie bei uns. Eine noch ruhigere Kugel schieben Jupiter und Saturn. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Universal-Horoskop - Sterne lügen nicht, sie schweigen
Astrologie ist ein heißes Thema - besonders in sozialen Netzwerken. Nicht wenige Menschen halten die Sterndeuterei für eine Wissenschaft. Tatsächlich ist die Astrologie ein willkürliches Gedankenkonstrukt – mit dem Kosmos hat sie nichts zu tun. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Zwischenfall - Weltraummüll trifft chinesisches Raumschiff
Im November wurde ein Besatzungswechsel auf der chinesischen Raumstation Tiangong verschoben. Grund dafür war der Sprung in einem Fenster der Shenzhou-20-Kapsel. Offenbar ist dort ein Stück Weltraumschrott eingeschlagen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sonnenwende beobachten - Die Sonne wandert am Horizont durch die Jahreszeiten
Derzeit steigt die Sonne weit im Südosten über den Horizont und versinkt bereits im Südwesten. Bis zum Sommeranfang wird sich das jedoch verändern. Tag für Tag rutscht die Aufgangsstelle weiter nach links und die Untergangsstelle weiter nach rechts. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Festlicher Nebel - Leuchtende Kugeln im Weihnachtsbaumhaufen
Nach 20 Uhr glitzern die prachtvollen Wintersternbilder am Osthimmel - verstärkt durch den strahlend hellen Jupiter in den Zwillingen. Ein Stück rechts des Planeten erinnert eine Ansammlung von Nebelmassen und Sternen an einen Weihnachtsbaum. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Mit Gas und Staub - Weihnachtssterne in der Schlange
Vor vier Jahren ist das James-Webb-Weltraumteleskop gestartet. Mit seinem einzigartigen Infrarotblick hat es im Sternbild Schlange ein Durcheinander aus Sternen, Gas und Staub beobachtet. Es ist eine drei Lichtjahre große "kosmische Krippenszene". Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternzeit 25. Dezember 2025 Weihnachtssterne in der Schlange
Lorenzen, Dirk -
Festlicher Himmel - Weihnachtsmann Orion und viele Sterne
Den Stern von Bethlehem hat es bekanntlich nicht gegeben. Aber an Weihnachtsgestirnen herrscht kein Mangel: Heute Nacht leuchten die Mondsichel, zwei Planeten und hunderte Sterne. Im Himmelsjäger Orion kann man auch einen Weihnachtsmann sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Weihnachten - Feurige Meteoriten-Bescherung
Das englische Dorf Barwell bekam vor 60 Jahren ein besonderes Geschenk: Kurz nach Sonnenuntergang zerplatzte ein Meteorit über dem Ort. Am Weihnachtsmorgen erlebten manche Bewohner eine böse Überraschung - der Brocken hatte einige Schäden verursacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Jingle Bells im All - Das Weihnachtslied aus der Umlaufbahn
Kurz vor Weihnachten 1965 kam es zum ersten Rendezvous bemannter Raumschiffe im All. Danach meldete eine Besatzung, man habe ein weihnachtliches Objekt in der Umlaufbahn gesichtet und ließ mit geschmuggelten Instrumenten Jingle Bells erklingen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Rastloser Planet - Unsere Erde und ihr ständiges Rasen durch das All
Die Erde zieht jahrein jahraus um die Sonne herum. Somit könnte man glauben, dass unser Planet heute wieder genau da steht, wo er vor einem Jahr auch schon stand. Tatsächlich sind wir um Milliarden Kilometer von der alten Stelle entfernt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Winteranfang - Die Sonnenwende am kürzesten Tag des Jahres
Morgen um 16.03 Uhr zeigt die Nordhalbkugel der Erde am weitesten von der Sonne weg. Damit erreicht die Sonne den südlichen Wendepunkt ihrer scheinbaren Jahresbahn. Am astronomischen Winteranfang erleben wir den kürzesten Tag des Jahres. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Umstrittene Beobachtung - Herr Kosyrew und die Vulkane auf dem Mond
1958 berichtete ein Astronom, er habe beobachtet wie im Mondkrater Alphonsus ein Vulkan eine Wolke ausgestoßen habe. Die vermeintliche Entdeckung passte zur Mondeuphorie der Zeit. Inzwischen ist klar: Auf dem Mond gibt es keine aktiven Vulkane. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
NGC 604 - Eine riesige Sternfabrik im Dreieck
In der Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck erstreckt sich ein Sternentstehungskomplex über rund 1200 Lichtjahre. In der bunt schillernden Wolke sind schon mehr als 200 der heißesten und massereichsten Sterne überhaupt aufgeleuchtet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Galaktische Kollisionen - Harmlos und wunderschön
In der Wasserschlange bewacht ein Pinguin sein Ei. In der Andromeda blüht eine galaktische Rose, und durch den Bildhauer rollt ein Wagenrad: So schön können kosmische Kollisionen sein. Im Universum krachen an vielen Stellen Galaxien ineinander. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Neue Infrarot-Mission - Das Nancy-Roman-Teleskop - Hubble mit Weitwinkel
2027 könnte die NASA das Nancy-Roman-Weltraumteleskop starten. Mit einem Spiegeldurchmesser von 2,4 Metern ist es genauso groß wie das legendäre Hubble-Teleskop. Allerdings ist der optische Aufbau ganz anders: Roman blickt viel großflächiger ins All. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternbild und Mythos - Europa, Zeus und der wunderschöne Stier
Am frühen Abend zeigt sich der Stier tief am Osthorizont. In der Nacht zieht er hoch über den Himmel. Auffallend sind sein rötlicher Hauptstern Aldebaran - das blutunterlaufene Auge des Stiers - und die beiden Sternhaufen Plejaden und Hyaden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Stern von Bethlehem - Das Märchen vom Weihnachtsstern
Rund um Weihnachten begegnet uns stets der Stern von Bethlehem – in Dekorationen, Werbung, Postkarten und so weiter. Der Weihnachtsstern ist eine schöne Ausschmückung – aber er hat keinen astronomischen Hintergrund. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Komplexe Steuerung - Mond, Raumstation, Satelliten – alles dreht sich
Die Internationale Raumstation zieht gut 15 Mal am Tag um die Erde. Satelliten in der geostationären Umlaufbahn schaffen eine Runde am Tag. Damit beim Umlauf immer dieselbe Seite zum Erdboden zeigt, müssen sich Station und Satelliten ständig drehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Filterrad für James Webb - Kosmisches Glücksrad - made in Germany
Das James-Webb-Weltraumteleskop blickt im Infrarotbereich in die Tiefen des Kosmos. Besonders wichtig ist die Kamera MIRI, die auf minus 266 Grad gekühlt ist. Ein Schlüsselteil stammt vom Max-Planck-Institut für Astronomie und der Firma Hensoldt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Frühester Sonnenuntergang - Hoffnung auf mehr Licht
Manchen Menschen schlägt die viele Dunkelheit auf das Gemüt. Wer sich nach längeren Tagen sehnt, für den gibt es eine hoffnungsvolle Botschaft: Die Abende werden schon jetzt wieder etwas länger. Gefühlt ist schon Wintersonnenwende. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Alpha Centauri - Der Exoplanet von nebenan
Der nächste Nachbar der Sonne, der mit bloßem Auge am Himmel zu sehen ist, ist Alpha Centauri – nur 4,3 Lichtjahre entfernt. Um die eine Komponente dieses Doppelsterns scheint ein Planet zu ziehen, wie das James-Webb-Weltraumteleskop beobachtet hat. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Weihnachtswünsche - Der schönste Sternschnuppenregen des Jahres
Noch bis zum 16. Dezember huschen die Sternschnuppen der Geminiden über den Himmel. Die Leuchtspuren scheinen aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen, lateinisch Gemini. Maximal könnten bis zu 120 Sternschnuppen in der Stunde aufleuchten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Supernova im Jahr 185 - China und der explodierte Gaststern
Im Dezember des Jahres 185 bemerkten Astronomen in China ein strahlendes Himmelsobjekt, das zuvor nicht zu sehen war – ein „Gaststern“. Heute ist klar, dass damals eine Supernova aufgeflammt sein muss, das explosive Ende eines massereichen Sterns. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Ankunft vor 30 Jahren - Galileo, der irdische Mond für Jupiter
Am Osthimmel glänzen ab etwa 20 Uhr unser Mond und der strahlend helle Riesenplanet Jupiter. Heute vor 30 Jahren hat der große Bruder der Erde Besuch bekommen. Die amerikanisch-deutsche Raumsonde Galileo schwenkte in eine Umlaufbahn ein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternbild Kepheus - Das himmlische Haus vom Nikolaus
In jeder klaren Nacht funkelt das Sternbild Kepheus am Himmel. Seine fünf ähnlich hellen Hauptsterne bilden das klassische Nikolaushäuschen, das sich – ohne den Stift abzusetzen – aus acht Strichen zeichnen lässt, wie es Kinder gern tun. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Mäzen vor 85 Jahren geboren - Klaus Tschira, ein großer Freund der Astronomie
Klaus Tschira, einer der Gründer des Softwareunternehmens SAP, hat sich mit seiner Stiftung für die Astronomie, die Informatik und den Kontakt zwischen der Naturwissenschaft und der Öffentlichkeit eingesetzt. Am 7. Dezember würde er 85 Jahre alt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
18 Stunden Mondlicht - Die längste Vollmondnacht des Jahres
Immer öfter ist in sozialen Medien von einem "Supermond" die Rede. Angeblich steht auch schon mal ein Blut- oder gar ein Mikromond am Himmel. Es geht sogar noch gewaltiger: Heute Nacht erleben wir den Gipfelmond, auch Dauermond genannt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Die Verlierer - Punk-Musiker als Mondfans mit Voyager-Begeisterung
Die Punkband "Die Verlierer" begeistert ihr Publikum mit dem Lied "Der Mann im Mond". Und in diesen Nächten sieht der Mond tatsächlich, was wir machen: Er zieht sehr hoch über den Himmel. Die Nacht auf Freitag wird die längste Vollmondnacht des Jahres. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kuriose US-Pläne - Ein Atomreaktor für den Mond
Für eine dauerhaft besetzte Forschungsstation auf dem Mond fordern NASA-Manager einen Atomreaktor als Stromquelle. Da es mitten auf dem Mond immer wieder für zwei Wochen eiskalt und dunkel ist, reicht Solarstrom wohl nicht aus. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kriminelle Masche - Astronautischer Liebes-Betrug und Geld für Sauerstoff
Im Sommer lernte eine Japanerin einen Mann im Internet kennen, der ihr vorgaukelte, im Weltraum in Not zu sein. Er werde in einem Raumschiff angegriffen und brauche nun Geld, um Sauerstoff zu kaufen. Leider hatte er mit dieser Betrugsmasche Erfolg. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternschnuppen - Der Sternenhimmel im Dezember
Am 21. Dezember beginnt der Winter. In den längsten Nächten des Jahres dominiert der Riesenplanet Jupiter. Er zieht während der Nacht hoch über den Südhimmel. Mitte des Monats huschen die Geminiden-Sternschnuppen über den Himmel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
"Sternzeit"-Sprecher - Kometenentdeckung am Zürcher Schauspielhaus
Ein sizilianischer Fürst verfügt über eine Privatsternwarte und berechnet die Bahn des Kometen Huxley, so steht es im Roman „Der Leopard“. Bei der Bühnenfassung in Zürich spielt Markus Scheumann, der Sprecher der "Sternzeit", den Astronomen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Riesige Datenmengen - Künstliche Intelligenz in der Astronomie
Das NASA-Infrarotteleskop WISE hat mehr als zehn Jahre lang den Himmel im Bereich der Infrarot-Strahlung erfasst. Jetzt wurden in seinen archivierten Daten 1,5 Millionen weitere mögliche Objekte entdeckt – von einem achtzehnjährigen Schüler. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Faszinierende Theorie - Schwarze Löcher direkt aus dem Urknall?
Das James-Webb-Teleskop beobachtet Galaxien, die schon 300 Millionen Jahre nach dem Urknall existiert haben. Gravitationswellendetektoren registrieren Doppelsysteme aus Schwarzen Löchern. Beides spricht dafür, dass sie beim Urknall entstanden sind. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Start vor 60 Jahren - Asterix, der gallische Satellit und die Himmels-Angst
Die Asterix-Comics rund um die tapferen Gallier zu Caesars Zeiten sind legendär. Ihr Titelheld war Namenspatron des ersten französischen Satelliten. Asterix-1 hob von Hammaguir in der algerischen Wüste ab. Seit 1965 zieht er seine Bahn um die Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Physik-Revolution - Einstein, Relativitätstheorie, Raumzeit
Vor 110 Jahren präsentierte Albert Einstein in einem Vortrag vor der Preußischen Akademie der Wissenschaften seine Allgemeine Relativitätstheorie – eine Theorie der Schwerkraft. Mit ihr lässt sich praktisch der gesamte Kosmos beschreiben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Galaxie zieht wohl vorbei - Schwein gehabt: Keine Kollision mit Andromeda
Unsere Nachbargalaxie im Sternbild Andromeda ist gut zwei Millionen Lichtjahre entfernt. Lange dachte man, sie und die Milchstraße würden in einigen Milliarden Jahren zusammenstoßen – doch neue Untersuchungen geben vorsichtig Entwarnung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kitschige Sternbilder-Geschichte - Die antike Seifenoper am Abendhimmel
Zum herbstlichen Sternenhimmel gehört eine der schillerndsten Sagen der griechischen Mythologie. Das Familiendrama lässt sich in den Abendstunden bestens verfolgen. Beteiligt sind die Sternbilder Kepheus, Kassiopeia, Andromeda, Walfisch und Perseus. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Himmlische Wissenslücken - Ein Astrophysiker patzt bei „Gefragt – Gejagt“
Im September war ein Hamburger Astronom Kandidat in der Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ im Ersten. Dem Erforscher ferner Galaxien war der „Kleinkram“ des Sonnensystems nicht sehr vertraut – aber der gehört auch nicht zum beruflichen Alltag. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Weichenstellung - Europas Raumfahrt-Gipfel in Bremen
Kommende Woche treffen sich in Bremen die für Raumfahrt zuständigen Minister der ESA-Staaten. Europas Weltraumorganisation legt den Kurs für die nächsten drei Jahre fest: Es geht um Raketen, Satellitentechnik, Mondflüge und Planetenmissionen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Verpasste Entdeckungen - Der neue Planet Uranus und die Haarpuder-Tüte
In diesen Nächten ist der Planet Uranus so gut zu beobachten wie sonst nie in diesem Jahr. Er steht im Sternbild Stier, etwas unterhalb der Plejaden, und ist schon im Fernglas auszumachen – sofern man weiß, welcher Lichtpunkt dort der Planet ist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Das Sternbild Dreieck - Eine Galaxie und das himmlische Nildelta
Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich am Osthimmel das leuchtschwache Sternbild Dreieck. In der Antike galt es als Nildelta am Firmament. Die moderne Astronomie begeistert sich vor allem für unsere Nachbargalaxie M33 in dieser Figur. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Der Dopplereffekt - Kosmische Ausdehnung und rotverschobene Brieftauben
Bewegt sich eine Galaxie von uns fort, verändert dies ihr Licht: Die Wellenlänge wird gedehnt – die Galaxie erscheint rötlicher. Besonders auffällig ist dies bei Objekten im fernen Kosmos. Ursache ist die Ausdehnung des Universums seit dem Urknall. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Harmlose Treffer - Kosmischer Einschlag auf dem Mond
2032 könnte ein Asteroid auf dem Mond einschlagen. Einige Hörerinnen und Hörer fragen, ob sich dadurch die Bahn des Mondes verändert. Es dürfte ein Krater von etwa einem Kilometer Größe entstehen, aber der Mond wird nur minimal aus seiner Bahn geschubst. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Start-Up-Projekt - Leuchtende Werbung im Weltall
Das leuchtende Logo eines Unternehmens zieht über den Nachthimmel und ein Schwarm Kleinstsatelliten zaubert einen QR-Code ans Firmament. Geht es nach einem russischen Start-Up, dann funkeln bald Werbebotschaften am Himmel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Todestag des großen Astronomen - Keplers tödliches Ende einer Dienstfahrt
Johannes Kepler stellte die drei Gesetze der Planetenbewegung auf. Damit entriss er den Planeten alles Göttliche und machte sie zu Objekten, die mathematischen Regeln gehorchen. Er starb 1630, als er beim Kaiser den ausstehenden Lohn einforderte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Größter Astronomie-Autor - Bruno Bürgel - vom Arbeiter zum Astronomen
Vor 150 Jahren kam in Berlin Bruno H. Bürgel zur Welt. Er arbeitete zunächst als Steindrucker und machte später die Astronomie einem breiten Publikum zugänglich. Sein erstes Werk „Aus fernen Welten“ ist bis heute ein legendäres Buch der Himmelskunde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Berühmter Meteorstrom - Leoniden-Sternschnuppen am frühen Morgen
In den kommenden Nächten huschen wieder etliche Sternschnuppen über das Firmament. Unsere Erde kreuzt jetzt die staubige Bahn des Kometen Tempel-Tuttle. In den frühen Morgenstunden könnten bis zu 15 Sternschnuppen pro Stunde aufflammen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schöner Sternhaufen - Hawaii, ein Regenbogen und das Plejaden-Netz
Abends funkeln am Osthimmel die Makali'i, die Sterne eines Häuptlings. Wir kennen diesen Sternhaufen als Plejaden. Makali'i heißt er bei den Indigenen Hawaiis, benannt nach einem bösen Häuptling, der seinen Stamm und alle Tiere vernichten wollte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Priscilla Fairfield Bok - Die Frau für die Staubwolken der Milchstraße
Bok-Globulen sind dichte Staubwolken, die sich pechschwarz vor dem Sterngewimmel abheben – als seien sie Löcher im Himmel. Benannt sind sie nach Priscilla und Bart Bok, einem Traumpaar der Astronomie. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Großer Astrophysiker - Kiepenheuer und die „militärische“ Sonnenforschung
Karl-Otto Kiepenheuer erforschte intensiv die Sonnenkorona, die Atmosphäre der Sonne. Um sie so oft wie möglich zu beobachten, setzte er auf spezielle Observatorien. Mit einer List gelang ihm sogar im Zweiten Weltkrieg der Bau von Sonnenteleskopen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Himmlischer Stadtteil - Baikonur, Sojus und Co. im Kosmos von Zwickau
Der Astronomenweg geht in die Kosmonautenstraße über. Der Lunikweg mündet in den Wostokweg und drei Parallelstraßen sind nach Salut, Progress und Baikonur benannt. In Zwickau-Eckersbach geht es bei den Straßennamen wahrlich himmlisch zu. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vergessener Astronom - Vesto Slipher, Edwin Hubble und die Ausdehnung des Kosmos
Die Entdeckung des expandierenden Universums durch Edwin Hubble stützte sich ganz wesentlich auf Arbeiten, die sein Kollege Vesto Slipher begonnen hatte. Dieser beobachtete 1912 die vermeintlichen Spektralnebel erstmals mithilfe der Spektroskopie. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kurioser Anblick - Die Erde, festgenagelt am Mondhimmel
Gegen 18 Uhr steigt der Mond über den Nordosthorizont – er leuchtet im Sternbild Stier. Vom Mond aus gesehen steht die Erde als dünne Sichel am Himmel, und zwar im Skorpion: Die Erde geht auf dem Mond fast nie auf oder unter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kosmisches Material - Vierzehn Milliarden Jahre Urknall-Mensch
Der menschliche Körper besteht aus Myriaden von Atomen. Rund zwei Drittel davon sind Wasserstoff – dieses Element bildete sich in den ersten Minuten nach dem Urknall. Wir Menschen sind also zum Großteil fast vierzehn Milliarden Jahre alt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vergessener Astro-Pionier - Morton Roberts, Wasserstoff und Dunkle Materie
Die Dunkle Materie leuchtet nicht und absorbiert auch kein Licht. Sie verrät sich nur durch ihre Anziehungskraft. Zu ihren Entdeckern gehört der US-Astronom Morton Roberts, der in den 1960er-Jahren die Bewegung von Galaxien untersucht hat. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Verborgene Rückseite - Die Rache des Mondes an der Erde
In diesen Nächten steht wieder das volle Mondgesicht am Himmel. Der Mond weist der Erde immer dieselbe Seite zu – wir sehen stets das vertraute Muster aus hellen und dunklen Flecken. Das war nicht immer so: Einst drehte sich der Mond viel schneller. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Zu hoch, zu wacklig - Das Starship auf dem Mond – bedingt landebereit
Binnen zwei Jahren soll eine Variante der Großrakete Starship Menschen auf den Mond bringen. Doch als Landefähre für den Mond ist diese Rakete kaum geeignet – sie ist viel zu groß. Der geplante Termin für den Erstflug ist längst nicht mehr zu halten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Verspätetes Strategiepapier - Deutschlands Astronomen müssen noch mehr denken
Die "Denkschrift der Astronomie" beschreibt etwa alle zehn Jahre den Kurs der Himmelsforschung. Diesmal verzögert sich die Publikation, weil offen ist, wie es mit der Sonnenforschung, dem Radioteleskop SKA und der Kooperation mit den USA weitergeht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Der Sonne voraus - Der Mond genau am Frühlingspunkt
Am 2. November gegen 16 Uhr zeigt sich der zunehmende Mond am Osthimmel. Er steht dann exakt am Frühlingspunkt: Das ist die Position, an der die Sonne zu Frühlingsanfang steht. In viereinhalb Monaten kündet sie dort vom Beginn des Sommerhalbjahrs. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Lange Nächte - Der Sternenhimmel im November
Im kommenden Monat werden die Tage rapide kürzer: Morgen steht die Sonne noch fast zehn Stunden am Himmel, Ende November nicht einmal mehr achteinhalb. In langen Nächten dominieren zwei Planeten: Saturn in den Fischen und Jupiter in den Zwillingen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Messerschmid und Co. - D-1, Shuttle-Mission aus Oberpfaffenhofen
Vor 40 Jahren startete die Raumfähre Challenger mit acht Personen ins All – bis heute die Weltraummission mit der größten Besatzung. Mit dabei waren drei ESA-Wissenschaftsastronauten, die rund achtzig Experimente im Raumlabor Spacelab durchführten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Paradox am Himmel - Der halbe Viertelmond am Abend
Heute Abend zieht der zunehmende Halbmond tief über den Südhimmel. Fachleute sprechen in diesem Fall vom Mond im ersten Viertel. Das klingt paradox, denn der Mond ist bereits zur Hälfte zu sehen. Der Begriff bezieht sich aber auf die Bahn des Mondes. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Aktive Sonne - Polarlichter sind am Himmel über Mitteleuropa
Hartnäckig hält sich das Gerücht, Polarlichter seien nur in Skandinavien zu sehen. Auch über Mitteleuropa glüht der Himmel immer wieder in Rot- und Grüntönen. Im allmählich beginnenden Winter wird es auch bei uns einige Polarlichtnächte geben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kosmischer Besucher - Interstellarer Komet nahe bei der Venus
Am 29.10.2025 läuft der Komet ATLAS durch den sonnennächsten Punkt seiner Bahn. ATLAS ist ein Besucher aus den Tiefen der Milchstraße. Nach der Sonnenpassage entschwindet der Komet auf Nimmerwiedersehen in den Weiten des Alls. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vor 200 Jahren geboren - Julius Schmidt und die beste aller Mondkarten
Vor 200 Jahren kam Johann Friedrich Julius Schmidt in Eutin zur Welt, einer der bedeutendsten Himmelsbeobachter des 19. Jahrhunderts. Legendär ist seine gezeichnete Mondkarte mit mehr als 30.000 Kratern. Heute ist er nahezu unbekannt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternbild mit Hoffnung - Dunkle Winterzeit, Saturn und der Frühling
Am 26. Oktober 2025 bekommen viele Menschen eine Art Winterschock. Dann ist die Sommerzeit zu Ende. Gefühlt wird es abends schlagartig dunkel. Der Sternenhimmel macht Hoffnung: Der Ringplanet Saturn zeigt uns, dass es auch wieder Frühling wird. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Raumfahrtunglück - Der Marschall und die Katastrophe von Baikonur
Vor 65 Jahren ereignete sich im Kosmodrom Baikonur das schwerste Unglück in der Geschichte der Raumfahrt. Auf der Startrampe explodierte eine Interkontinentalrakete R-16 – nur ein halbes Jahr vor dem Flug von Juri Gagarin, dem ersten Menschen im All. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Fred Espenak gestorben - Trauer um den Herrn der Sonnenfinsternisse
Der Planetenwissenschaftler Fred Espenak hat 31 totale Sonnenfinsternisse beobachtet – kaum jemand stand häufiger im Kernschatten des Mondes. „Mister Eclipse“ hat viele Menschen motiviert, selbst eine totale Sonnenfinsternis zu erleben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Epochale Entdeckung - Karl Janskys Radio-Karussell und die Milchstraße
Dem Radio-Ingenieur Karl Jansky gelang 1933 eine epochale Entdeckung, was aber selbst die Astronomen erst viel später erfassten. Jansky hatte bei technischen Tests die erste Radioquelle im Kosmos beobachtet – und damit die Radioastronomie begründet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Fomalhaut - Der treue Stern des Herbstes
In den späten Abendstunden zieht Fomalhaut, Hauptstern im Südlichen Fisch, tief über den Südhimmel. Das James-Webb-Weltraumteleskop hat rund um Fomalhaut eine Staubscheibe entdeckt, die in drei Ringe unterteilt ist. Dort gibt es offenbar Planeten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Neumond - Zum indischen Lichterfest Diwali ist es dunkel am Himmel
Es ist Neumond. Der Erdtrabant ist am Himmel also nicht zu sehen. In diesen dunklen Nächten begehen Hindus weltweit ihr Lichterfest Diwali. Vor 30 Jahren kam es zu sogar - wie zur dramatischen Untermalung - zu einer Sonnenfinsternis. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Delporte-Sternbilder - Der Astronom, der dem Himmel Grenzen setzt
Eugène Delporte definierte vor hundert Jahren die Grenzen der Sternbilder. Im Auftrag der Internationalen Astronomischen Union „räumte“ er am Himmel auf und legte 88 Sternbilder fest: vom Großen Wagen bis zur Pendeluhr. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schöner Meteorschwarm - Halleys Sternschnuppen aus dem Orion
In den kommenden Nächten gerät die Erde unter kosmischen Beschuss aus dem Sternbild Orion: Staubreste und Steinchen des Kometen Halley prallen in die Atmosphäre und sorgen in den Stunden nach Mitternacht für bis zu 30 Sternschnuppen pro Stunde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Legendäre Rakete - Ruhestand nach 400 Starts ins All
Im Sommer 1965 hob vom sowjetischen Weltraumbahnhof Baikonur erstmals eine Proton-Rakete ab. Konstruiert hatte sie Wladimir Tschelomei. Nach mehr als 400 Starts wird die Proton- nun durch die leistungsstärkere Angara-Rakete ersetzt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Nach unten durchgereicht - Das Hubble-Teleskop fast vor dem Ende
Seit mehr als 35 Jahren kreist das Hubble-Weltraumteleskop um die Erde. Womöglich ist es schon in etwa vier Jahren Geschichte: Es verliert rapide an Bahnhöhe und droht bald abzustürzen. Ein Rettungsmission ist nicht in Sicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Die Schwerkraft macht's - Planeten und viele Monde sind eine runde Sache
Die Sonne, der Mond, die Erde und die anderen Planeten sind nahezu perfekte Kugeln. Ein Hörer fragt, warum so viele Körper im Sonnensystem eine runde Sache sind. Die Antwort: Das liegt an der Schwerkraft. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Erfolgreicher Testflug - Das Starship und die Reise zum Mond
Nach drei Fehlschlägen in Serie stand das Unternehmen SpaceX beim zehnten Testflug der Großrakete Starship enorm unter Druck. Man hat aus den Fehlern gelernt: Der Flug war ein voller Erfolg. Dennoch wird es noch viele Jahre dauern, bis das Starship zum Mond fliegt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schöner Himmelsanblick - Vier gewinnt: Halbmond, Jupiter und die Zwillinge
In der Nacht zu Dienstag lohnt sich ein Blick in den Himmel. Gegen Mitternacht steigen der Halbmond, Jupiter und die Zwillingssterne Kastor und Pollux über den Osthorizont. Im Laufe der Nacht lässt sich gut die Bewegung des Mondes verfolgen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Überraschende Entdeckung - James Webb und der neue Uranusmond
29 Monde ziehen um Uranus, den siebten Planeten im Sonnensystem. Den jüngsten hat erst in diesem Jahr das James-Webb-Weltraumteleskop mit seinem Infrarotblick entdeckt. Die Raumsonde Voyager 2 und das Hubbleteleskop hatten ihn übersehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
USA und Trump - Das "große schöne Gesetz" und die kleine NASA-Rettung
Im Juli hat der US-Kongress das „große schöne Gesetz“ von Präsident Trump verabschiedet. Das Parlament hat etliche Veränderungen hinein verhandelt – gut versteckt in den über 300 Seiten ist die Rettung einiger NASA-Mondprojekte zu finden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vor 17.000 Jahren - Lascaux und der Steinzeit-Blick an den Himmel
Die Wände der Höhle von Lascaux in Südfrankreich sind voll von Malereien, die Pferde, Stiere und andere Tiere zeigen. Womöglich haben diese Bilder auch eine astronomische Bedeutung. Eine Gruppe schwarzer Punkte könnte die Plejaden darstellen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Künstler-Kosmologe - Robert Gernhardt und das dünne dicke Universum
„Das Weltall wird auch immer dicker, stellen amerikanische Ärzte fest: Zu viele Sterne, zu wenig Bewegung.“ Das schreibt der Karikaturist Robert Gernhardt. Tatsächlich wird das Universum immer größer – aber aufgrund von „zu viel“ Bewegung! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Raumfahrtunglücke - Ungeplante Zerlegungen und harte Landungen
Wenn in der Raumfahrt etwas schief geht, kleiden viele Unternehmen das Geschehen gerne in salbungsvolle Worte. Bei SpaceX explodieren Raketen nicht etwa, sondern sie erleben lediglich eine schnelle ungeplante Zerlegung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Physiker Niels Bohr - Das Leuchten der Sterne und viel Courage
Der dänische Physiker Niels Bohr entschlüsselte in den 1920er Jahren den Aufbau der Materie und legte den Grundstein der Quantenmechanik. Während der NS-Diktatur half er Kollegen bei der Flucht. 1943 war er an der Rettung dänischer Juden beteiligt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vergessene Entdeckung - Eine Sternleiche und die ersten Exoplaneten
Vor dreißig Jahren gaben zwei Schweizer Astronomen die Entdeckung eines möglichen Planeten beim Stern 51 im Sternbild Pegasus bekannt. Es war nicht der erste Exoplanet – aber der erste, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Zum Todestag - Astronomin Lynds und die dunklen Wolken im Weltall
Anfang der Sechziger veröffentlichte US-Astronomin Beverly Turner Lynds (1929-2024) den „Katalog der Dunklen Nebel“. Diese Wolken aus Gas und Staub verschlucken das Licht der dahinter liegenden Objekte. Lynds hatte sich ihren Beruf schwer erkämpft. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
US-Luftwaffe - Ufos dienten offenbar als Ablenkungsmanöver
In den vergangenen Jahren sorgten Berichte über vermeintliche Ufo-Sichtungen von Piloten der US-Luftwaffe für Aufsehen. Offenbar wiesen manche Militärs bewusst auf vermeintliche Ufos hin, um so geheime Testflüge neuer Fluggeräte zu verschleiern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternentstehung - Kartierung der Milchstraße
In dunkler Nacht begeistert das schimmernde Band der Milchstraße am Firmament. Großflächige Beobachtungen zeigen, wie in unserer Galaxis Sterne entstehen. Die besten Karten der Milchstraßenebene entstanden mit Hilfe des Radioteleskops Effelsberg. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Spurensuche - Highlands-Wanderer sollen Meteoriten suchen
Wer in den schottischen Highlands wandert, sollte auf die Bruchstücke eines Meteoriten achten, bitten britische Forscher. Am 3. Juli war eine Feuerkugel am Himmel aufgeleuchtet. Etliche Trümmer dürften nun in der Landschaft herumliegen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Treffen in Davos - Das schönste Forschungsspektakel unter der Sonne
Im Schweizer Davos findet ein ebenso kurioses wie wichtiges Treffen der Sonnen- und Klimaforscher statt. Man eicht die Pyrheliometer, mit denen sich Sonnenstrahlung messen lässt. So wird sichergestellt, dass Messungen weltweit vergleichbar sind. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Abschied vom Sommer - Der Sternenhimmel im Oktober
In der Mitte Deutschlands steht die Sonne morgen noch knapp zwölf Stunden über dem Horizont – zum Monatsende sind es zwei Stunden weniger. In den länger werdenden Nächten ziehen das Sommerdreieck und die Planeten Saturn und Jupiter die Blicke auf sich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Karl Ludwig Harding - Vom Hauslehrer zum Planetenentdecker
Karl Ludwig Harding war nach seinem Theologiestudium Hauslehrer beim Oberamtmann Johann Hieronymus Schroeter in Lilienthal bei Bremen. Dort entdeckte er den Asteroiden Juno und wurde zu einem bedeutenden Astronomen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Wichtige Strahlung - Der Gammablick in das energiereiche Universum
Gammastrahlung wird zum Beispiel bei Supernova-Explosionen, Sternenkollisionen oder in der Umgebung Schwarzer Löcher frei. Gammastrahlenblitze sind die stärksten Explosionen im Universum seit dem Urknall – sichtbar über Milliarden Lichtjahre. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
ESA-Übertragung - Der Donauwalzer klingt in den Tiefen des Alls
Ende Mai spielten die Wiener Philharmoniker „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss Sohn im Museum für angewandte Kunst in Wien. Der Walzer wurde mit der großen Radioantenne von Cebreros bei Madrid ins All gefunkt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Zwei Minuten für das All - Die tägliche Sternzeit und die himmlischen Momente
Seit fast 32 Jahren bietet die Sternzeit täglich eine Exkursion in die Tiefen des Universums. Hat jemand fast alle Folgen gehört? Gibt es einen besonderen Moment, den Sie mit der Sternzeit verbinden? Wo und wie hören Sie die Sternzeit? Erzählen Sie! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
SpaceX unverzichtbar - Elon Musk und das Trampolin für die Umlaufbahn
Kürzlich drohte US-Präsident Trump, Elon Musk keine Raumfahrtaufträge mehr zu geben. Der konterte, er könne sofort die Flüge seiner Dragon-Kapseln einstellen. Auch wenn es Trump nicht gefallen mag: Die US-Regierung ist auf SpaceX angewiesen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
US-Raumfahrt - John Young, Apollo, der Mond und der Spaceshuttle
John Young führte zu Lebzeiten komplexe Manöver mit den Gemini-Raumschiffen durch, landete mit Apollo auf dem Mond und flog zweimal den Spaceshuttle. Kein Astronaut hat die US-Raumfahrt so geprägt wie er. Young wurde vor 95 Jahren geboren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Beste Stellung - Neptun, der Planet aus Berlin und Potsdam
Neptun, der äußerste Planet des Sonnensystem im Sternbild Fische, erreicht seine beste Stellung im Jahr. Er ist „nur“ 4,3 Milliarden Kilometer entfernt. Der Planet wurde 1846 „mit Ansage“ entdeckt, denn seine Position hatte sich berechnen lassen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
"Tagundnachtgleiche" - Herbstanfang und längere Nächte
Am Abend überquert die Sonne den Himmelsäquator von Nord nach Süd. Für uns beginnt astronomisch der Herbst. Auf der Südhalbkugel ist heute Frühlingsanfang. Oft wird von „Tagundnachtgleiche“ gesprochen, doch exakt haben wir die erst einige Tage später. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Finsternis - Die angebissene Sonne am Südpol
Heute Abend kommt es auf der Südhalbkugel zu einer partiellen Sonnenfinsternis. Besonders kurios ist dieses Spektakel am Südpol: Dort geht gerade die Sonne auf und für zwei Stunden schiebt sich der Mond vor einen Teil der Sonnenscheibe. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Internationale Vereinigung - Die astronomische Himmelspolizei von Lilienthal
Vor 225 Jahren gründeten Johann Hieronymus Schroeter von der Sternwarte Lilienthal und Franz Xaver von Zach von der Sternwarte in Gotha, die Vereinigte Astronomische Gesellschaft. Sie wollten nach unbekannten Planeten suchen – mit großem Erfolg. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kurioser Anblick - Der Ringplanet Saturn zeigt klare Kante
Am Sonntag befindet sich der Planet Saturn in der besten Stellung des Jahres. Er erscheint jetzt so hell wie sonst nie in diesem Jahr. Saturns Markenzeichen ist das brillante Ringsystem. Derzeit blicken wir fast genau auf die Kante der Ringe. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Himmelsschauspiel am Tag - Die Venus steht genau hinter dem Mond
Freitagfrüh ab 5 Uhr ziehen über dem Osthorizont die hauchdünne Mondsichel und die strahlend helle Venus die Blicke auf sich. Dicht unter der Venus ist Regulus zu erkennen, der Hauptstern im Löwen. Am frühen Nachmittag kommt es zu einer Bedeckung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Earth Night - Schluss mit dem hellen Wahnsinn der Nacht
„Licht aus - Für eine ganze Nacht!“, lautet das Motto der Earth Night von Freitag auf Samstag. In dieser Erd-Nacht sollen möglichst viele Menschen Außenlicht reduzieren oder abschalten, damit die Nacht wieder das wird, was sie Jahrmilliarden lang war: dunkel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Das gab es nur 13 Jahre - Neujahr im französischen Revolutionskalender
Montag kommender Woche fängt der Herbst an. Zugleich ist Neujahr – jedenfalls im Kalender der französischen Revolution. Bei Kalendern gibt es kein falsch oder richtig. Den Lauf der Sonne und die Jahreszeiten kann man auf vielerlei Weise erfassen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Highlight am Himmel - Mond, Jupiter, da Vinci und die Zwillingssterne
Dienstag früh nach 1 Uhr strahlen am Osthimmel vier markante Himmelskörper: Die abnehmende Mondsichel steht in der Nähe des Riesenplaneten Jupiter und der Zwillingssterne Kastor und Pollux. Bis Samstag früh erscheint der Morgenhimmel wie gemalt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Jahrestagung in Görlitz - Die Astronomische Gesellschaft und das ruhelose Universum
Gravitationswellen, Exoplaneten, Pulsare: Auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft geht es in den nächsten Tagen um kosmische Phänomene, die sich schnell verändern. Das Treffen in Görlitz steht unter dem Titel „das ruhelose Universum“. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Geniale Erfindung - Dobson-Teleskope für die Bürgersteig-Astronomie
Vermutlich hat keine andere Person die Amateurastronomie so stark beeinflusst wie John Dobson. Er entwickelte eine geniale Bauweise, um Fernrohre schnell und kostengünstig herzustellen. Morgen vor 110 Jahren kam der Teleskopkonstrukteur auf die Welt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternbedeckung - Der Mond überfährt die Plejaden
Wenn heute Abend der abnehmende Mond über den Osthorizont steigt, befinden sich die Plejaden direkt links neben ihm. Von etwa 22 Uhr bis Mitternacht zieht er vor dem Sternhaufen entlang und bedeckt etliche Mitglieder. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vergessener Kosmonaut - German Titow, der zweite Mensch im All
Der erste Mensch im Weltraum? Juri Gagarin. Der erste Mensch auf dem Mond? Neil Armstrong. Die jeweils Zweiten – German Titow und Buzz Aldrin – sind dagegen weitgehend unbekannt. Titow absolvierte im August 1961 den ersten „richtigen“ Weltraumflug. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Legendärer Ikeya-Seki - Ein Jahrhundertkomet rettet die Ehre des Herrn Ikeya
Um in der Astroszene Weltruhm zu erlangen, muss man schon auf dem Mond landen oder eine riesige Raketenfirma gründen. Oder man hat das Glück und entdeckt einen besonders hellen Kometen: Der Japaner Kaoru Ikeya hat sich damit weltweit bekannt gemacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vor Ernennung geschasst - Die bizarre Anhörung des vermeintlichen NASA-Chefs
Ein künftiger Chef der US-Raumfahrtbehörde NASA muss sich einer Anhörung im Senat stellen. Dort sorgte der Auftritt von Jared Isaacman für Kopfschütteln. Die US-Regierung zog die Nominierung Isaacmans wieder zurück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Zeitenwende im All - Europas Radarsatelliten für die militärische Aufklärung
Alle 30 Minuten sollen Satelliten ein hochaufgelöstes Bild von jedem Punkt auf der Erde machen können. Solche Daten fordert die Europäische Kommission für die Streitkräfte der Mitgliedsstaaten. Dafür wird ein großes Netz von Satelliten benötigt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schöne Begegnung - Mondfinsternis, Saturn und ganz viele Monde
Heute Abend ist der Vollmond der Superstar: Mit Einbruch der Dunkelheit zeigt er sich komplett verfinstert am Osthimmel. Die totale Phase endet um 20.53 Uhr - danach wandert der Mond langsam aus dem Erdschatten heraus. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schattenspiel im All - Totale Mondfinsternis oder Sofi für Astronauten
Morgen Abend zieht der Vollmond durch den Erdschatten. Es kommt zu einer totalen Mondfinsternis, von der hierzulande nur die zweite Hälfte zu sehen ist. Wären jetzt Menschen auf dem Mond, so erlebten sie morgen eine totale Sonnenfinsternis. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Namensgeberin für Großteleskop - Vera Rubin, die Dunkle Materie und ein Riesenteleskop
In Chile erfasst ein neues Acht-Meter-Teleskop große Flächen des Himmels. Zehn Jahre soll es veränderliche Phänomene des Kosmos erfassen – etwa Sternexplosionen und erdnahe Asteroiden. Das Rubin-Observatorium wird die Astronomie revolutionieren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Herbstliches Phänomen - Und täglich grüßt der fast gleiche Mondaufgang
Heute Abend steigt der zunehmende Mond gegen 19.03 Uhr über den Horizont. Morgen Abend hat sich die Situation kaum verändert: Dann zeigt sich der Mond nicht einmal 20 Minuten später. In diesen Tagen scheint der Mond am Abendhimmel fast stillzustehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Raumflug 1978 - Sigmund Jähn und die Kosmonauten-Glücksrakete
Vor 47 Jahren endete der Weltraumflug von Sigmund Jähn zur sowjetischen Raumstation Saljut-6. Im DDR-Fernsehen gab es aus Anlass der Jähn-Mission eine Tele-Lotto-Sonderziehung unter dem Motto „Kosmonauten-Glücksrakete“. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Hakuto-R wieder abgestürzt - Das erneute Scheitern der japanischen Mondmission
Heute Abend steht der zunehmende Mond tief über dem Südhorizont. Als er Anfang Mai in dieser Phase war, stürzte die japanische Raumsonde Hakuto-R ins Mare Frigoris. Es war der zweite Mond-Fehlschlag für das japanische Privatunternehmen ispace. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Astronomiegeschichte - Die Elbphilharmonie und der Zeitball von Hamburg
Wo heute die Elbphilharmonie Hamburg ziert, stand einst ein Speicher mit einer wichtigen astronomischen Einrichtung: dem Zeitball. Dieser wurde von der Hamburger Sternwarte gesteuert und half Schiffsbesatzungen, ihre Uhren korrekt zu stellen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternenhimmel im September - Herbstanfang und totale Mondfinsternis
Himmlischer Höhepunkt des kommenden Monats ist die totale Mondfinsternis am frühen Abend des 7. September. Am 22. September beginnt astronomisch der Herbst. Danach werden die Nächte wieder länger als die Tage. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Astronom - Johann Hieronymus Schroeter - Lilienthal und das Weltall
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts trat Johann Hieronymus Schroeter die Stelle des Oberamtmanns in Lilienthal an. Er begeisterte sich für das Weltall und errichtete in dem kleinen Ort nordöstlich von Bremen eine bedeutende Sternwarte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Nova vor 50 Jahren - Der explodierende Materiedieb im Schwan
Das Sternbild Schwan steht in den Abendstunden hoch am Südhimmel. Vor 50 Jahren zog es besonders viele Blicke auf sich. Denn ein Stück oberhalb von Deneb, dem Hauptstern des Schwans, war urplötzlich ein weiterer Stern aufgeflammt – die Nova Cygni. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternhaufen Praesepe - Venus nascht an den Sternen der Krippe
Gegen 5 Uhr strahlt am Osthimmel die Venus. Wer genau hinsieht, entdeckt etwas links unterhalb des hellen Planeten einen schwachen Nebelfleck. Das ist der Sternhaufen Praesepe, die Futterkrippe – manchmal ist auch vom Bienenkorb die Rede. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Hauptstern der Leier - Wega, der Nachbarschaftsstern des Sommers
Zu Beginn der Nacht strahlt die blau-weiße Wega fast im Zenit. Im Laufe der Nacht sinkt der Stern an der rechten oberen Ecke des Sommerdreiecks am Westhimmel herab. Mit 25 Lichtjahren Entfernung gehört Wega noch zur galaktischen Nachbarschaft. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kuriose Entdeckung - Die NASA und die Rakete von Sachsen-Anhalt
Die Raketentechnik in Deutschland nahm 1931 in Dessau ihren Anfang. Dort startete Johannes Winkler eine Rakete mit flüssigem Treibstoff. Zum Ort dieser Pioniertat kommt man - kein Scherz - mit der NASA. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Astronomisches Lied - Masterplan B: Der Asteroid und das Leben im All
Die Berliner Band Masterplan B rappt sich mit Sprachwitz und astronomischem Sachverstand durchs Weltall. Es geht um Wasser auf dem Mars oder Leben auf Jupitermondenr. Legendär sind die Auftritte in der Sternwarte des Stadtteilgartens Schillerkiez. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Weltraum - Die Deutschen in der Umlaufbahn
1978 reiste Sigmund Jähn als erster Deutscher in den Weltraum. Als bislang letzte Person aus Deutschland flog im April die Ingenieurin Rabea Rogge ins All. Vierzehn Deutsche waren bisher in der Umlaufbahn. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Asteroid Hebe - Postmeister Hencke und Planet dreizehn
Derzeit ist der Asteroid Hebe so gut zu sehen wie seit 15 Jahren nicht mehr. Nach seiner Entdeckung 1847 durch den Postmeister Karl Ludwig Hencke galt Hebe einige Jahre lang als Planet. Heute wird er wie andere Kleinkörper als Asteroid geführt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Belka, Strelka und Co. - Tragik und Triumph der Hunde im Weltall
Im Sommer 1960 startete der Satellit Sputnik 5 ins All. An Bord waren die Hundedamen Belka und Strelka. Sie waren die ersten Hunde, die einen Flug ins All überlebten. Acht Monate später flog mit Juri Gagarin erstmals ein Mensch ins All. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Hauchdünn am Morgen - Die schmalste Mondsichel des Jahres
In der Dämmerung morgen früh strahlen hoch am Osthimmel die hellen Planeten Jupiter und Venus. Ein Stück darunter leuchtet Merkur - und noch etwas tiefer ist mit etwas Glück die Mondsichel zu erkennen, nur noch zu gut einem Prozent von der Sonne beschienen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Marssonde gestartet - Viking 1 und das Leben auf dem Mars
Vor 50 Jahren herrschte am Cape Canaveral in Florida Marsfieber. Die Raumsonde Viking 1 machte sich auf den Weg zum roten Planeten. Drei Wochen später folgte Viking 2. Die Sonden haben Leben auf dem Mars gefunden - beinahe. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Überraschende Entdeckung - Der Zwergstern mit dem Riesenplaneten im Löwen
Der Exoplanet hat etwa 50 Mal so viel Masse wie unsere Erde und ist ein Gasriese, ähnlich wie Saturn in unserem Sonnensystem. Alle drei Tage rast er um seinen Stern herum - und der ist, zur Verblüffung der Fachleute, erstaunlich klein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Venus, Jupiter, Mond - Der schönste Himmelsanblick des Jahres
In den nächsten Tagen verzaubern die Planeten Jupiter und Venus, die Zwillingssterne Kastor und Pollux und die Mondsichel den morgendlichen Osthimmel. Das Quintett trifft sich am rötlichen Dämmerungshimmel - ein Kunstwerk wie von Caspar David Friedrich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Baubeginn vor 100 Jahren - Sonneberg und das zweitgrößte himmlische Fotoarchiv
Sonneberg in Thüringen ist vor allem als Spielzeugstadt bekannt. Aber Himmelsfans denken eher an die legendäre Sternwarte im Stadtteil Neufang. Ihr Bau begann vor hundert Jahren auf Initiative des Astronomen Cuno Hoffmeister. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Interstellares Objekt - Der Komet aus den Tiefen der Milchstraße
Seit vier Milliarden Jahren ziehen Millionen von Asteroiden und Kometen um die Sonne. Ganz selten "verirrt" sich ein Gast aus den Tiefen der Milchstraße. Derzeit besucht uns der interstellare Komet ATLAS – er ist erst das dritte Objekt dieser Art. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Ausstellung - Carl Friedrich Gauß und die Vermessung der Welt
Astronom Carl Friedrich Gauß bestimmte den Lauf des Mondes und der Planeten. Er erforschte den Magnetismus, prägte die Mathematik und revolutionierte die Landvermessung. Seinem Werk widmet sich eine Ausstellung im Historischen Museum Schloss Gifhorn. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kaltes Sternbild - Orion ist als sommerlicher Winterkönig wieder da
Wer zu Beginn der Morgendämmerung an den Osthimmel blickt, bekommt einen alten Bekannten zu Gesicht: Der Himmelsjäger Orion ist zurück – der Superstar des Winters. Er ziert den morgendlichen Dämmerungshimmel, zusammen mit Venus und Jupiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Russische Rakete - Die Angara-5 und Russlands Zukunft im All
Mitte Juni 2025 hob zum fünften Mal die neue Großrakete Angara-5 vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk ab. Erstmals trug sie einen Satelliten ins All. Für Russlands Raumfahrt ist die Angara, benannt nach einem sibirischen Fluss, eine Revolution. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vor 160 Jahren geboren - Carl Dorno und die Sonnenforschung am Zauberberg
Carl Dorno, Chemiker in Königsberg, gründete 1907 das Physikalisch-Meteorologische Observatorium Davos, das er lange aus seinem Privatvermögen finanzierte. Es zählt bis heute zu den weltweit renommiertesten Einrichtungen der Sonnenphysik. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Projekt Echo - Der erste Satellit mit himmlischer Lichtverschmutzung
In diesen Nächten sind mehrere Lichtpunkte gleichzeitig zu sehen, die durch das Sterngewimmel ziehen. Meist sind es Satelliten oder ausgediente Raketenstufen. Einst sorgten Satelliten für Begeisterung - nun gelten sie vielen als Umweltverschmutzung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Meteorstrom Perseiden - Die schönsten Sternschnuppen-Nächte des Sommers
Bis zum kommenden Wochenende huschen wieder viele Sternschnuppen über den Himmel. Der Meteorschwarm der Perseiden erreicht sein Maximum – mit etwas Glück sind etwa ein Dutzend Sternschnuppen pro Stunde zu sehen, die meisten in der Nacht zum Mittwoch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Totale Sonnenfinsternis - In einem Jahr geht in Mallorca die Sonne aus
Am 11. August 1999 war in Süddeutschland eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. In gut einem Jahr kommt es wieder zu so einem Spektakel in Europa: Am 12. August 2026 wird in einem schmalen Streifen in Spanien der Tag zur Nacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Weltkatzentag - Katzen und das leberlose All des Robert Gernhardt
Zum heutigen Welt-Katzentag denken viele Himmelsfans an den Zeichner und Satiriker Robert Gernhardt. Der hat sich mit einer eindrücklichen Beschreibung des Kosmos unvergesslich gemacht. Der Titel: Die Katze und das All. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Mondnamen - Der magische Schein des Getreidemonds
Am Samstag ist Vollmond. Dann wird die laue August-Nacht vom Getreide- oder Erntemond erhellt. Diese folkloristischen Namen stammen aus der Zeit, als noch der Rhythmus der Mondphasen das Leben der Menschen prägte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Planetare Begegnung - Saturn und Neptun spielen ein wenig Weihnachtsstern
Gegen Mitternacht zeigt sich Saturn über dem Osthorizont. Knapp oberhalb befindet sich der lichtschwache Neptun, den Saturn gerade überholt. Es kommt zu drei engen Begegnungen, wie einst beim vermeintlichen Stern von Bethlehem. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Himmlisches Überholmanöver - Venus und Jupiter, das planetare Königstreffen
In den kommenden Tagen haben die beiden hellsten Planeten ein Rendezvous am Morgenhimmel. Venus, die Göttin der Liebe, nähert sich Jupiter, dem Herrscher der Planeten. Am 12. August ist der Abstand der beiden am geringsten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Europa im All - Die ESA und der Weltraum in Kriegszeiten
Im November geht es in Bremen auf der ESA-Ministerratskonferenz um die künftige Ausrichtung von Europas Raumfahrtpolitik. Die ESA steht doppelt unter Druck: Die NASA verliert als Partner an Bedeutung und sie muss im All mehr für Europas Sicherheit tun. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Ausstellung - Kosmische Kunst im Hamburger Stadtpark
Eine Kunstausstellung im Hamburger Stadtpark animiert noch bis zum 24. August, in den Himmel zu blicken: 14 Stationen, die meisten im Freien und jederzeit kostenlos zugänglich, zeigen die Verbindung von Kosmos und Alltag. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Der Sommer endet - Keltischer Herbstanfang
Nach den astronomischen Jahreszeiten sind wir noch mitten im Sommer. Doch die längsten Tage liegen bereits hinter uns. Nach dem keltischen Kalender beginnt bereits jetzt der Herbst. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schweizer Bundesfeier - Wilhelm Tell und der Regenbogen im Mondlicht
In seinem Drama Wilhelm Tell beschreibt Friedrich Schiller einen nächtlichen Regenbogen, verursacht vom Schein des Mondes. Dieses seltene Himmelsphänomen könnte auch in den kommenden zwei Wochen zu sehen sein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternenhimmel im August - Traumhaftes Planeten-Doppel
Im kommenden Monat zieren Venus und Jupiter den Morgenhimmel. Die beiden hellsten Planeten stehen wochenlang dicht beieinander. Vom 9. bis 15. August lassen sich zudem ein paar Perseiden-Sternschnuppen erwischen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sterne - Im Ruhestand werden sie bunt
Auch Sterne werden geboren, müssen arbeiten und setzen sich irgendwann zur Ruhe. Zum Lebensende hin werden die meisten erst richtig hell. Dann pusten sie bunte Gasschwaden in die Umgebung. Damit geben sie die angesammelten Elemente weiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Himmlische Straßennamen - Die Weltraumsiedlung neben dem Raumfahrtzentrum
Das ESA-Technikzentrum befindet sich in Noordwijk in den Niederlanden. Auch die Wohnsiedlung nebenan ist „spacig“. Pluto, Jupiter, Ceres und Zuiderkruis sind dort Straßennamen. Sogar eine echte Milchstraße (Melkweg) verläuft durch das Viertel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Brodelnder Stern - Die Sonne im roten Wasserstoff-Alpha-Licht
Unsere Sonne erscheint auf Bildern im „normalen“ Licht als gelblich-weiße Scheibe mit einigen Flecken – sie sieht sehr ruhig aus, fast langweilig. Kommt dagegen ein besonderer Filter zum Einsatz, ist die ganze Dynamik unseres Sterns zu erkennen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Mehr als 25.700 Jahre - Das Platonische Jahr für die taumelnde Erde
Unsere Erde ist ein schief stehender Kreisel: Ihre Drehachse ist um gut 23 Grad gegen die Senkrechte geneigt. Die Erde eiert wie ein Kinderkreisel kurz vor dem Umfallen, allerdings dauert eine Runde 25.700 Jahre. Das hat Folgen für den Polarstern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Frank Skjellerup - Der Telegrafist für die großen Kometen
Das Erscheinen des Kometen Halley im Jahr 1910 begeistert Frank Skjellerup für die Astronomie. Der Australier, zu jener Zeit Telegrafist in Südafrika, legt sich Fernglas und Teleskope zu. Er wird zu einem der besten Amateurforscher seiner Zeit. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Spontane Idee - Namenssuche für den Zwergplaneten Pluto
Der Zwergplanet Pluto lässt sich mit einem Teleskop als Lichtpünktchen im Sternbild Steinbock auszumachen. Nach seiner Entdeckung 1930 dauerte es etwas, bis der Name ausgewählt war. Die Idee hatte eine Schülerin im englischen Oxford. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Gefahr Weltraummüll - Schweinerei im Weltall
Verklappen Raumfahrtfirmen ihre alten Raketen einfach in der Atmosphäre, werden sie nicht zur Verantwortung gezogen. Doch wenn Weltraumschrott verglüht, bleiben die schädlichen Stoffe erhalten und reichern sich in der Luft an. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vermeintliche Hitze - Die Hundstage, Sirius und die Sonne
Die Zeit vom 23. Juli bis 23. August nennt man Hundstage. Der Begriff geht auf das antike Rom zurück und hat nichts mit der größten Hitze des Sommers zu tun. Denn es geht um das Auftauchen des Sterns Sirius in der Morgendämmerung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Heinz Hermann Koelle - Der Ingenieur für den Mondflug
Er war deutscher Ingenieur, entwickelte die Saturn-Mondrakete und plante eine Basis auf dem Mond. Heinz Hermann Koelle, geboren vor 100 Jahren, inspirierte Generationen von Studenten und prägt die deutsche Raumfahrt bis heute. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Testflug in Norwegen - Isar Aerospace und die erfolgreiche Raketen-Explosion
Die Spectrum-Rakete des Start-ups Isar Aerospace aus Ottobrunn explodierte eine halbe Minute nach dem Start vom norwegischen Andøya aus. Der Flug war dennoch ein Erfolg. Das Team hat viel gelernt und wird es nächstes Mal besser machen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sommersternbild - Der Schwan, das Kreuz des Nordens
Eines der markantesten Sternbilder steht abends hoch am Südosthimmel: Die hellen Sterne des Schwans bilden ein auffälliges Kreuz – kleine Bögen schwächerer Sterne links und rechts des Querbalkens stellen die mächtigen Schwingen des Vogels dar. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Helen Sharman - Der wundersame Raumflug der ersten Britin
Im April flog die Berliner Ingenieurin Rabea Rogge als erste deutsche Frau ins All - an Bord einer privaten Mission. Einen ähnlichen Weg ging Helen Sharman. Sie war vor 30 Jahren die erste Britin im All. Profi-Astronautinnen haben es in Europa schwer. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kosmos 482 - Der Absturz der Venussonde – auf die Erde!
Die sowjetische Sonde Kosmos 482 sollte zur Venus. Doch nach ihrem Start 1972 strandete sie in der Erdumlaufbahn. Vor wenigen Monaten – nach mehr als 50 Jahren im All – trat sie unkontrolliert in die Erdatmosphäre ein und versank wohl im Meer. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Holy Grail! - Der Kosmos voller Heilige Grale
Meinen Fachleute eine bedeutende Beobachtung gemacht zu haben, sprechen sie manchmal vom "Heiligen Gral", den sie aufgespürt hätten. Ob Schwefelverbindungen, kosmische Hintergrundstrahlung oder vermisster Asteroid: der Heilige Gral ist sehr vielfältig! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
NDW-Klassiker von DÖF - Codo düst im Sauseschritt durchs All
Eine Hymne vieler Raumfahrtfans ist das DÖF-Lied „Codo“ aus den Achtzigerjahren. Das ominöse Flugobjekt aus den Tiefen der Milchstraße düst im Sauseschritt, wie sicher viele noch im Ohr haben. Manche Satelliten haben das sehr wörtlich genommen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Viel Physik beim großen Dichter - Christian Morgenstern, die Raumfahrt und der Mond-Uhu
Auf der Oberfläche des Mondes gibt es enorme Temperaturunterschiede, die einen Aufenthalt für Menschen extrem schwierig machen. Der Dichter Christian Morgenstern hat den kalten Mondnächten ein herrliches Gedicht gewidmet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Traumhafte Kernfusion - Pro Sekunde vier Millionen Tonnen Energie
Die Sonne ist tagein tagaus eine treue Begleiterin. Sie schickt uns Licht und Wärme – und das schon seit „ewigen Zeiten“. Im Innern läuft eine besonders effiziente Energiequelle ab: die Kernfusion. Dabei wird die Sonne jede Sekunde um vier Millionen Tonnen leichter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Biomass-Antenne entfaltet - Die Radar-Wäschespinne in der Umlaufbahn
Eine Woche nach dem Start des ESA-Satelliten Biomass Ende April wurde es noch einmal spannend: In der Umlaufbahn musste sich die große Radarantenne des Satelliten entfalten. Das hat problemlos geklappt – Biomass beobachtet nun die Wälder der Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Specola Vaticana - Papst Leo und seine Sternwarte
Einst machte die Inquisition Galileo Galilei den Prozess, auch weil sie seine Beobachtungen des Himmels nicht wahrhaben wollte. Seit 1891 verfügt der Vatikan über ein professionelles und sehr renommiertes Observatorium, gegründet von Papst Leo XIII. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kosmischer Präsident - Jimmy Carter, die Voyager und die Milchstraße
Sollten irgendwann einmal Aliens eine der beiden Voyager-Raumsonden einfangen, so finden sie eine Botschaft der Menschheit. Und damit auch von Jimmy Carter, der beim Start 1977 US-Präsident war. Seine Hoffnungen von damals sind aktueller denn je. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Supermond? - Der Super-Mega-Durchschnittsvollmond
Immer wieder geistert der vermeintlich besonders große Supermond durch die sozialen Medien. Neuerdings taucht auch der ach so kleine Mikromond auf. Die Sternzeit widmet sich daher dem sagenhaften Durchschnittsmond – so ein Hype fehlt nämlich noch! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vor 20 Jahren gestorben - Wolfgang Priester – ein visionärer Astrophysiker
Der Astrophysiker Wolfgang Priester berechnete Satellitenbahnen, erforschte die Hochatmosphäre ebenso wie den fernen Kosmos und begründete gleich zwei Großteleskope. Bei der Dunklen Energie im Universum hatte er frühzeitig den richtigen Riecher. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Erfolgsmodell - Ein Jahr Ariane-6
Vor einem Jahr startete erstmals eine Ariane-6. Im März beförderte Europas neue Großrakete einen französischen Militärsatelliten problemlos in die Umlaufbahn. Nun beginnt der Routinebetrieb, sofern die „Massenproduktion“ gelingt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Markantes Sternbild - Die große Milchstraße und der kleine Pfeil
In dunkler Nacht zeichnet sich jetzt wunderbar das Band der Milchstraße ab. Es erstreckt sich durch das Sommerdreieck, das nach Einbruch der Dunkelheit am Südosthimmel steht. Dort fliegt der Pfeil durch das schwache Leuchten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Tag des Kusses - Schwieriges Knutschen im Weltraum
Geküsst wird nicht nur auf der Erde, sondern auch im All, etwa bei der Begrüßung neuer Besatzungen auf der Internationalen Raumstation. Doch in der Schwerelosigkeit hat das Küssen seine Tücken – sofern man nicht fest verankert ist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Rabea Rogge - Der frühere ESA-Chef und Europas Frauen im All
Im April ist erstmals eine deutsche Frau um die Erde gekreist. Aus dem westlichen Europa waren bisher fünf Frauen im Weltall. Nur zwei davon waren Profiastronautinnen, drei brauchten private Geldgeber für die Reise. Ein Armutszeugnis für Europa. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Riesiges Universum - Der fast 100 Milliarden Lichtjahre große Kosmos
Das Licht der fernsten sichtbaren Galaxien hat sich vor mehr als 13 Milliarden Jahren auf den Weg gemacht. Weiter hinaus können wir nicht blicken, weil das Licht noch nicht genügend Zeit hatte, uns zu erreichen. Aber das Universum ist viel größer. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Erde JWD - Die Sonne ist so weit weg wie nie
Anfang Juli läuft die Erde durch den sonnenfernsten Punkt ihrer elliptischen Bahn. Der Abstand beträgt 152 Millionen Kilometer. Im Januar sind es fünf Millionen Kilometer weniger. Dank der Sonnenferne ist unser Sommer länger als der Winter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Mögliche Entdeckung - James Webb und das Planktonleben im All
Ein britisches Forschungsteam hat in der Atmosphäre eines Exoplaneten eine interessante Schwefelverbindung gefunden. Doch ob dieser Stoff auf K2-18b im Sternbild Löwe wirklich von Lebewesen stammt, wie manche behaupten, ist fraglich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Lied von AnNa R. - Rosenstolz und die wunderbare Astronautin
"Ich lass' mich fallen, bin schwerelos und frei, wie eine Astronautin im Weltall mit Überschall", singt AnNa R. im Lied "Die Astronautin". Wer um die Erde kreist, befindet sich in der Tat im freien Fall. Dann ist die Schwerkraft nicht zu spüren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kurze Nächte mit Venus - Der Sternenhimmel im Juli
Auch im kommenden Monat bleiben die Tage hochsommerlich lang. In der Mitte Deutschlands scheint die Sonne Ende Juli immer noch gut 15 Stunden lang. Planet des Monats ist die strahlend helle Venus, die als Morgenstern den Osthimmel ziert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
UN-Asteroiden-Tag - Kosmischer Treffer abgewendet
Kürzlich sah es so aus, als könnte ein etwa 50 Meter großer Asteroid in sieben Jahren auf der Erde einschlagen. Eine bessere Bestimmung seiner Bahn sorgte schließlich für Entwarnung. Aber die Erde könnte wieder einen kosmischen Treffer abbekommen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
ESA-Mission Biomass - Der Wald-Satellit und das Raketen-Radar
Der ESA-Satellit Biomass untersucht die Wälder der Erde und erfasst, wie viel Masse in Baumstämmen und Ästen steckt. Dafür nutzt er Radarwellen, mit denen auch ein Raketenwarnsystem des US-Militärs arbeitet. Das macht die Mission etwas komplizierter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schillernde Molekülwolke - Wunderschöne Sternfabrik im Zirkel
Im Sternbild Zirkel gibt es eine fast 200 Lichtjahre lange Gas- und Staubwolke. Sie zeichnet sich dunkel vor rot glühendem Gas ab. Dort entstehen gerade Hunderte von Sternen. Das Material dürfte noch für Tausende neuer Sterne reichen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sparkurs bei der NASA - Donald Trump und die Schwächung der Astronomie
Die US-Regierung plant für das nächste Haushaltsjahr die Halbierung der Mittel für das NASA-Wissenschaftsprogramm auf nur noch knapp vier Milliarden Dollar. Besonders betroffen ist die Astrophysik. Womöglich startet das Roman-Teleskop nie. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sternbild - Schlangenträger, uralter Riese, astrologisch ignoriert
Abends prangt am Südhimmel ein großes, aber wenig auffälliges Sternbild: Ophiuchus, der Schlangenträger. Zwar zieht die Sonne durch diese Figur, doch in der Sterndeuterei spielt sie dennoch keine Rolle. Ein Sternzeichen Schlangenträger gibt es nicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Kosmologe Fred Hoyle - Die Elemente, der Urknall und der verweigerte Nobelpreis
Vor 110 Jahren kam Fred Hoyle zur Welt, einer der bedeutendsten und zugleich am meisten unterschätzten Kosmologen des 20. Jahrhunderts. Für die Theorie der Elemententstehung im All wurde nur einer seiner Kollegen ausgezeichnet - ein Nobel-Skandal. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Frauen im Weltall - Eine Astronautin und fünf Weltraumhüpferinnen
Am 14. April sind sechs Frauen an Bord einer New Shepard-Rakete gestiegen. Für nicht einmal 70 Sekunden befanden sie sich in mehr als hundert Kilometern Höhe – also nach offizieller Definition im Weltraum. Astronautinnen sind sie dennoch nicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Observatorium - Greenwich und ein König für die Längengrade
König Charles II. verfügte vor 350 Jahren, dass „an der höchsten Stelle im Park von Greenwich eine kleine Sternwarte“ gebaut werde. Das Observatorium ist eine der bekanntesten Astronomie-Einrichtungen der Welt – und Nullpunkt im irdischen Gradnetz. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Verbreiteter Unfug - Mondsichel und Venus, aber kein Smiley
Morgen früh zeigen sich über dem Nordosthorizont die dünne Mondsichel und genau darunter die Venus. Unser innerer Nachbarplanet strahlt noch bis zum Herbst als Morgenstern - bis dahin gibt es immer wieder himmlische schöne Begegnungen mit dem Mond. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Sommeranfang - Der längste Tag des Jahres
Am 21. Juni früh um 4.42 Uhr MESZ erreicht die Sonne ihren höchsten Stand am Himmel der Erde. Dies markiert astronomisch den Sommeranfang: Wir erleben jetzt die längsten Tage und kürzesten Nächte. Auf der Südhalbkugel beginnt der Winter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Dunkle Energie - Risse im Standardmodell der Kosmologie
Die rätselhafte dunkle Energie treibt das All immer schneller auseinander. Nach dem kosmologischen Standardmodell sollte sie unveränderlich sein. Doch jetzt deuten Beobachtungen an, dass die dunkle Energie vor fünf Milliarden Jahren stärker war als heute. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Schöne Begegnung - Mond bei Saturn, Neptun und zwei Megamonden
Morgen früh steht der abnehmende Halbmond genau oberhalb Saturns. Ganz in der Nähe des Ringplaneten befindet sich derzeit Neptun, der äußerste der acht Planeten – er ist allerdings nur mit einem Teleskop zu erkennen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Europa, Mond und Co. - Die neue Bundesregierung und die Raumfahrt
Dorothee Bär (CSU) ist die neue Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt. So prominent war der Weltraum noch nie in der Regierung vertreten. In den nächsten Jahren geht es vor allem darum, Europa im Weltall unabhängiger zu machen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Jetzt abonnieren - Mr. Sternzeit, der Dlf-Weltraum-Newsletter
Die Rückkehr zum Mond gestaltet sich schwierig, die Suche nach der Dunklen Materie ist so gut wie gescheitert – dafür könnte bald Leben im All entdeckt werden. Dies alles sind Themen für den neuen Dlf-Weltraum-Newsletter „Mr. Sternzeit“. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
SKA-Observatory - Das weltgrößte Radioteleskop und die Lausitz
In Südafrika und Australien wird gerade das riesige Radioteleskop SKA gebaut. Die Daten der zahlreichen Teleskope und Antennen werden kombiniert – vor allem beim Deutschen Zentrum für Astrophysik, das in Görlitz entsteht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Anti-Trans-Trump - Planetentransits und Trans-Neptun-Objekte
Bei der Trump-Regierung in den USA sorgt das Wort „Trans“ regelrecht für Hysterie. Fachleute witzeln schon, dass es womöglich bald keine Trans-Neptun-Objekte mehr geben darf. Dies sind Körper, die jenseits der Bahn des Neptun um die Sonne laufen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vage zu erkennen - Julius Cäsar, der Skorpion und die Waage
Dem Namen nach kennen wohl fast alle das Sternbild Waage, aber vermutlich haben es nur die wenigsten jemals erblickt. Nach Einbruch der Dunkelheit steht es am Südhimmel – ein Stück links von Spica in der Jungfrau. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Rabea Rogge - Die erste deutsche Frau im All
Am 1. April ist Rabea Rogge ins All gestartet – damit war sie die erste deutsche Frau in der Erdumlaufbahn überhaupt. Sie folgte auf zwölf Männer. Was vor einem Jahr noch ein müder Aprilscherz gewesen wäre, war in diesem Jahr eine Sensationsmeldung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
61 Cygni - Der Stern für die Bewegung der Erde
Weil die Erde um die Sonne kreist, zeigen die Sterne am Himmel im Verlauf eines Jahres ein minimales Pendeln. 1837 wurde es entdeckt, und war der letzte Beweis für die Bewegung der Erde. Ein Triumph für das neue Weltbild. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Massive Kürzung - Der NASA werden die Mondflügel gestutzt
Die US-Regierung will der NASA fast ein Viertel ihres Budgets streichen. Dies hätte dramatische Folgen für die Rückkehr zum Mond und viele andere Forschungsprojekte. Die Zukunft des von der ESA mitgebauten Orion-Raumschiffs ist völlig offen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Galaktisches Funken - Die ARD sendet bis in die Tiefen des Alls
Vor 75 Jahren wurde die ARD gegründet. Alle Radio- und Fernsehwellen, die seitdem gesendet wurden, treiben für immer durch die Weiten des Universums – ein erstes Testbild kommt gerade am Stern Gemma an. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit -
Vor 400 Jahren geboren - Die Astronomen-Dynastie des Giovanni Domenico Cassini
Es gibt zwei große "himmlische" Familien-Clans: die deutsch-baltischen Struves und die italienisch-französischen Cassinis. Der Urvater der Cassinis, Giovanni Domenico, arbeitete an der Sternwarte in Paris und war ein begnadeter Planetenbeobachter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit